Bei Wechsel: Für E-Autos am besten Originalreifen wählen

27.05.2021
Reifen für E-Autos sind auf niedrigen Rollwiderstand optimiert - für mehr Reichweite. Darauf muss man auch beim Reifenwechsel achten, denn nicht jeder Reifen taugt.
Niedriger Rollwiderstand, hohe Tragfähigkeit und Geräuscharmut: Reifen für E-Autos sollten spezielle Anforderungen erfüllen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Niedriger Rollwiderstand, hohe Tragfähigkeit und Geräuscharmut: Reifen für E-Autos sollten spezielle Anforderungen erfüllen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Ein geringer Rollwiderstand, hohe Tragfähigkeit und geringes Laufgeräusch sind wichtige Kriterien bei der Reifenwahl für Elektroautos. Obwohl sie häufig gleich aussehen und gleiche Dimensionen haben wie Reifen für Verbrenner, gibt es nach Angaben des Tüv Süd einige Unterschiede. Allein der niedrigere Rollwiderstand eines Spezialreifens kann nach Angaben der Reifenhersteller eine bis zu acht Prozent größere Reichweite bringen.

Speziell für Elektroautos entwickelte Reifen erkennt man laut Tüv Süd zum Beispiel an Erweiterungen im Reifennamen. Die Buchstaben «E» oder ein Zusatz wie «Elect» können ein Hinweis sein. Weitere Hinweise stecken oft hinter für Laien schwer durchschaubaren Markierungen. Beim Tüv Süd rät man hier im Zweifel zur Beratung.

Haltern reiner Elektroautos raten die Techniker, beim Reifen-Neukauf den gleichen Typ zu kaufen, der schon ab Werk montiert war. So müsse man keine Kompromisse bei Sicherheit, Verbrauch und Effizienz eingehen.

© dpa-infocom, dpa:210527-99-763344/2

Pressemitteilung Tüv Süd


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Komplett unter Strom: Neben den klassischen Modellen bieten die Rüsselsheimer ihren Kleinwagen Corsa auch als reines E-Auto an. Foto: Christian Bittmann/Opel Automobile GmbH/dpa-tmn Im E-Auto fühlt sich vieles anders an Flüsterleise und überraschend flott - wer mit einem Elektroauto unterwegs ist, macht ganz neue Erfahrungen und muss seine Sinne schulen. Der Spaß bleibt dabei nicht auf der Strecke. Im Gegenteil.
Ein Ausflug in die Berge ist mit dem vollelektrischen BMW i3 möglich. Das Gute an Elektroautos: Beim Bergabfahren kann durch die Bremsenergie die Batterie wieder ein wenig aufgeladen werden. Foto: BMW Fahren E-Autos wirklich anders? Alle reden vom E-Auto, aber kaum einer fährt eins. Warum eigentlich? Am Fahrspaß kann es jedenfalls nicht liegen. Denn wer einmal ein E-Auto gefahren ist, will immer wieder.
Tank-Thema: Was füllen Autofahrer künftig in ihren Tank? Foto: Franziska Gabbert Diese Alternativen haben Dieselfahrer «Wir müssen leider draußen bleiben.» Das könnte es bald für schmutzige Diesel in Städten heißen. Das Bundesverwaltungsgericht hält Fahrverbote für zulässig. Welche Alternativen gibt es? Und was ist beim Kauf von Autos mit Gas, Strom oder Wasserstoff zu beachten?
Fußgänger können die neue Elektromobilität besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten ohne Sound überhören. Foto: Daimler AG/dpa-tmn Wie E-Autos mit künstlichen Geräuschen lauter werden Über Jahrzehnte arbeiteten die Autohersteller daran, Verbrennungsmotoren leiser zu machen. Nun aber ist künstlicher Sound für E-Autos gefragt, um sie bei niedrigem Tempo hörbar zu machen. Ab Juli greift eine EU-Verordnung für Warntöne bei E-Autos.