Bei Gebrauchtwagenkauf auf ESP und Crashtest-Urteil achten

19.01.2018
Mittlerweile gibt es zwar viele moderne Assistenzsysteme, doch nicht alle davon sind serienmäßig verbaut. Käufer von gebrauchten Autos sollten darüber hinaus das Unfallverhalten des Fahrzeuges in ihre Entscheidung miteinfließen lassen.
Gebrauchtwagen-Käufer sollten das Auto gut prüfen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Gebrauchtwagen-Käufer sollten das Auto gut prüfen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Stuttgart (dpa/tmn) - Eine sogenannte Fahrdynamikregelung, auch bekannt als ESP, erhöht die Fahrsicherheit eines Autos enorm. Vor dem Jahr 2014 zugelassene Fahrzeuge hatten dieses Assistenzsystem aber zumindest in den unteren Fahrzeugklassen nicht unbedingt serienmäßig an Bord.

Interessenten sollten deshalb vor dem Kauf eines solchen Gebrauchtwagens darauf achten, ob ESP und gegebenenfalls weitere Sicherheitssysteme vom Spur- bis zum Notbremsassistenten vorhanden sind und auch funktionieren, rät die Prüfungsorganisation Dekra.

Laut der Dekra-Statistik sind im Schnitt bei mehr als jedem zehnten Fahrzeug im Alter von drei bis acht Jahren das ESP, die Airbags oder das Antiblockiersystem (ABS) nicht in Ordnung. Werkstätten könnten solche Mängel bei einem Gebrauchtwagen-Check aufspüren, was im Zweifel hohe Reparaturkosten sparen und auch Leben retten kann.

Abseits der Assistenzsysteme gibt auch die Sterne-Bewertung des Fahrzeugs beim sogenannten Euro-NCAP-Crashtest einen Hinweis auf die Sicherheit, erläutert die Dekra: Fünf Sterne bedeuten ein sehr geringes Verletzungsrisiko für Insassen und Unfallgegner bei einem Crash, während ein Stern für ein sehr großes Verletzungsrisiko steht.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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