Aus der Stadt an den Strand: Citroën Ami als Buggy Concept

17.12.2021
Als Buggy Concept wird Citroëns elektrischer Stadtflitzer Ami zum Strandläufer. Die Umbauten dafür sind minimal, aber wirkungsvoll. Doch wird es die Studie auch in die Serienproduktion schaffen?
Im Winter helfen manchmal nur Gedanken an Strand und Meer: Ob Citroën das kleine Buggy Concept des Modells Ami auch tatsächlich auf die Straßen rollen lässt?. Foto: maison-vignaux/Continental Productions/dpa-tmn
Im Winter helfen manchmal nur Gedanken an Strand und Meer: Ob Citroën das kleine Buggy Concept des Modells Ami auch tatsächlich auf die Straßen rollen lässt?. Foto: maison-vignaux/Continental Productions/dpa-tmn

Paris (dpa/tmn) - Citroën hat auf Basis des elektrischen Kleinfahrzeugs Ami die Studie Buggy Concept vorgestellt. Der 2,41 Meter kurze Zweisitzer fährt dabei auf grobstollige Reifen. Die Türen der Kunststoffkarosse sind durch Planen ersetzt worden, die nur bei schlechtem Wetter aufgespannt werden.

Dazu gibt es eine Art Sonnenschild über der Frontscheibe, robuste Schutzleisten an Bug und Heck und ein etwas farbenfroheres Innenleben mit bequemeren Sitzen. An der Technik hingegen ändert sich nichts: Es bleibt nach Herstellerangaben bei einem Elektromotor mit gerade einmal 5 kW/8 PS, der eine Geschwindigkeit von 45 km/h ermöglicht.

Mit dem Strom aus einem 5,5 kWh großen Akku soll der Buggy bis zu 75 Kilometer weit kommen. Danach lädt der Kleinstwagen mit einem fest installierten Kabel für drei Stunden an der Haushaltssteckdose.

Zwar fährt der Ami Buggy auf den Spuren des legendären Citroën Méhari, und die Umbauten halten sich in engen Grenzen. Doch die Chancen auf eine Serienfertigung dürften vergleichsweise gering sein. Zu klein erscheint der Markt für solche Fahrzeuge und zu hoch die Kosten, als dass der Ami tatsächlich an den Strand rollen dürfte.

© dpa-infocom, dpa:211216-99-400318/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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