Aston Martin schickt den Lagonda ins Gelände

05.03.2019
Keilförmig, abgerundet, langgezogen - mit moderner Shooting-Brake-Karosserie präsentiert Aston Martin die vollelektrische SUV-Studie Lagonda All-Terrain Concept. Der Geländewagen dient auch als Beispiel für autonomes Fahren.
Ab 2022 soll die Marke Lagonda die Produktion aufnehmen. Das erste Auto könnte dem All-Terrain Concept stark ähneln. Foto: Nicolas Blandin/dpa-tmn
Ab 2022 soll die Marke Lagonda die Produktion aufnehmen. Das erste Auto könnte dem All-Terrain Concept stark ähneln. Foto: Nicolas Blandin/dpa-tmn

Genf (dpa/tmn) - Aston Martin blickt mit dem Lagonda All-Terrain Concept in die Zukunft. Der derzeit auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) zu besichtigende Viersitzer gilt als stilistischer Vorbote der Marke Lagonda, der die Briten mit geplantem Produktionsstart 2022 neues Leben einhauchen wollen.

Das neue Konzeptauto ist eine wuchtige Erscheinung. Den breiten Auftritt unterstützen ein Spoiler an der breiten Front sowie die weit in die Seite gezogenen Scheinwerferschlitze. Ein dünnes, mit LEDs illuminiertes Leuchtband betont das ohnehin lange Heck.

Im Lagonda All-Terrain Concept kann der Fahrer das Lenkrad noch selbst ergreifen. Doch ist das Auto autonom unterwegs, kann er den Blick abwenden - beide Frontsitze lassen sich nach hinten drehen. Die Türen öffnen wie bei der 2018er-Studie gegenläufig. Die hinteren Dachelemente können nach oben gleiten, um den Fondpassagieren das Ein- und Aussteigen zu erleichtern. Als Blickfang schwebt der Autoschlüssel dank Elektromagneten auf dem Mitteltunnel.

Noch im vergangenen Jahr zeigte Aston Martin in Genf die Studie einer Lagonda-Limousine. Welches der beiden Autos - SUV oder Limousine - die Briten zuerst bauen wollen, teilte Aston Martin nicht mit. Auch zu weiteren technischen Details oder Preisen gibt es bislang keine Einzelheiten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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