AMG bringt Mercedes A-Klasse und CLA in 45er-Version

04.07.2019
A-Klasse und CLA geben sich in der 45er-Version deutlich sportlicher, haben neue Sitze, geänderte Instrumente und ein Sportlenkrad.
Haustuner AMG bringt im Herbst potente 45er Modelle von CLA und A-Klasse (r) an den Start. Foto: Daimler AG/dpa-tmn
Haustuner AMG bringt im Herbst potente 45er Modelle von CLA und A-Klasse (r) an den Start. Foto: Daimler AG/dpa-tmn

Affalterbach (dpa/tmn) - Mercedes-AMG legt einen Kraftakt in der Kompaktklasse hin: A-Klasse und CLA rollen im Herbst wieder als 45er Modelle in den Handel. Einen genauen Termin für die Markteinführung und einen Preis nennt Mercedes noch nicht.

Unter der Haube steckt dem Hersteller zufolge ein 2,0-Liter großer rüstet Turbobenziner, der mit 285 kW/387 PS im Grundmodell und 310 kW/421 PS in den S-Varianten zum stärksten Vierzylinder aus Großserienproduktion wird.

Mit einem maximalen Drehmoment von 500 Nm, achtstufiger Doppelkupplung und serienmäßigem Allradantrieb beschleunigt er die Kompakten in bestenfalls 4,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo, das auf Wunsch von 250 auf 270 km/h angehoben wird. Dabei beziffert AMG den Verbrauch mit 8,1 und den CO2-Ausstoß mit 185 g/km.

Der Motor steck im Bug zweier im Design deutlich differenzierter Modelle: So hat AMG nicht nur einen markanteren Kühlergrill montiert und die Schweller und Schürzen vergrößert. Sondern es gibt eine stärker konturierte Haube und weiter ausgestellte Kotflügel, die Platz schaffen für eine breitere Vorderachse. Auch innen geben sich A-Klasse und CLA in der 45er-Version deutlich sportlicher, haben neue Sitze, geänderte Instrumente und ein Sportlenkrad.

Nach Informationen aus Unternehmenskreisen sind 45er-Modelle auch für die A-Klasse Limousine, die nächste Generation des CLA und womöglich sogar für den GLB vorgesehen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Jaguar rüstet originale E-Types zu E-Autos um. Foto: Jaguar/Land Rover/dpa-tmn Moderne Oldtimer und Retro-Autos stehen hoch im Kurs Old- und Youngtimer stehen hoch im Kurs. Aber nicht jeder ist bereit, auch deren Unzulänglichkeiten zu akzeptieren. Daher suchen Klein- und Großserienhersteller neue Wege, die Faszination fürs Vergangene in die heutige Zeit zu übertragen.
Der Mercedes-Roadster SLC - hier als AMG-Variante SLC 43 mit 270 kW/367 PS und 520 Nm starkem 3,0-Liter-V6-Biturbomotor. Foto: Daimler AG Was einen Roadster ausmacht Roadster sind Cabrios mit nur zwei Sitzplätzen. Fahrzeuge dieser Bauart sind eher selten, haben ihren Besitzern aber jede Menge zu bieten.
Geländelegenden: Autos wie der Jeep Wrangler werden zum Teil bereits seit Jahrzehnten gebaut und immer wieder aufgefrischt. Foto: Jeep Für wen sich echte Geländewagen lohnen SUVs haben Geländewagen auf der Straße fast verdrängt. Mit der neuen Mercedes G-Klasse und dem Toyota Land Cruiser kommen nun gleich zwei aufgefrischte Klassiker dieser Kategorie auf den Markt. Doch was unterscheidet eigentlich echte Geländewagen von SUVs?
Auf der Straße fällt ein Pick-up wegen seiner Größe meist auf: Den Ranger verkauft Ford seit 1989 in Deutschland. Foto: Ford/dpa-tmn Für wen Pick-ups interessant sein können Immer mehr Fahrzeughersteller bieten Pick-ups an. Sie punkten mit viel Ladefläche und robuster Technik. Das bringt auch Nachteile: Die Parkplatzsuche etwa kann mit den robusten Riesen zu einer Nervenprobe werden. Sind sie deshalb nur etwas für Landbewohner?