20 Fahrradschlösser im Test

27.04.2021
Wer seinen Drahtesel liebt, schließt ihn besser sehr sicher ab. Welches Schloss schützt aber gut? Die Stiftung Warentest hat sich 20 verschiedene Modelle angeschaut. Manche schrecken nicht nur Diebe ab.
Mit Schloss und Riegel: Ein gutes Schloss ist ein Grundpfeiler für ein langes Zusammenleben von Mensch und seinem Fahrrad - es damit stets mit festen Gegenständen zu verschließen, ein anderer. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn
Mit Schloss und Riegel: Ein gutes Schloss ist ein Grundpfeiler für ein langes Zusammenleben von Mensch und seinem Fahrrad - es damit stets mit festen Gegenständen zu verschließen, ein anderer. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Viel Licht, aber auch Schatten: Das könnte als Fazit stehen unter dem aktuellen Test von 20 Fahrradschlössern der Stiftung Warentest (Heft 5/2021). Die Hälfte schneidet «gut» ab. Doch mehr als ein Viertel fällt als «mangelhaft» durch. Aber nur eines davon, weil es sich viel zu leicht knacken lässt. In den anderen fünf von 30 bis 139 Euro fanden sich Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebs erregend zu sein oder der Fruchtbarkeit schaden zu können. Das trifft auch besonders aufbruchsichere Kandidaten.

Zwei der belasteten Modelle hätten sonst auch Testsieger mit «sehr gut» werden können. So schneidet kein Schloss besser als mit «gut» ab. Die Stiftung prüfte insgesamt 20 verschiedene Modelle von 30 bis 160 Euro. Darunter waren fünf Bügel-, vier Falt- und sechs Kettenschlösser. Dazu noch drei fest installierte Rahmenschlösser mit einer zusätzlichen Kette sowie zwei Schlösser mit Textilmantel. Neben den insgesamt sechs Modellen mit «mangelhaft» sind noch vier Schlösser «befriedigend».

Das Faltschloss «Kryptonite Kryptolok 685 Folding Lock» (50 Euro) liegt insgesamt gemeinsam mit drei Kettenschlössern auf dem ersten Platz: Es bekommt wie ebenso das «Axa Newton Promoto+ 4 100/10,5» (64 Euro),das «Kryptonite New York Chain 1210» (80 Euro) und das «Decathlon B’Twin 900 Chain L» das Urteil «gut» (Note 1,9). Letzteres darf sich mit 30 Euro zudem als Preis-Leistungs-Sieger feiern lassen.

© dpa-infocom, dpa:210426-99-361931/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Zertreten und zerrupft: Manche Fahrradversicherungen kommen auch für Vandalismusschäden auf. Foto: Caroline Seidel/dpa/dpa-tmn/Archiv Welche Fahrradversicherung zahlt was? Mit der zunehmenden Verbreitung teurer E-Bikes rücken spezielle Fahrradversicherungen in den Blick, die teils auch Akkuschäden abdecken. Aber auch schon Hausratversicherungen bieten einiges.
Lohnendes Investment: Als grobe Richtschnur sollten Radler zehn Prozent des Fahrradpreises in die Absicherung investieren. Foto: Christin Klose Doppelt hält das Fahrradschloss besser Nach wie vor werden in Deutschland jedes Jahr mehr als 300.000 Fahrräder geklaut. Die Auswahl an Schlössern ist groß, und die Digitalisierung ist auch bei den Zweirädern angekommen. Nachhaltiger aber sind nach wie vor die handfesten Lösungen.
Doppelt hält besser: Die Stiftung Warentest rät, sein Fahrrad am besten mit zwei Schlössern verschiedener Bauarten zu sichern, um es Dieben möglichst schwer zu machen. Foto: Stiftung Warentest/dpa-tmn Massive Fahrradschlösser schützen oft am besten Fahrradschlösser sollen vor allem vor Diebstahl schützen. Doch Sicherheit ist nicht das einzige Qualitätsmerkmal. Die angebotenen Modelle sollten am besten auch keine Schadstoffe enthalten. Stiftung Warentest hat 20 von ihnen geprüft.
Feste Bindung: Radler schließen ihren Drahtesel am besten immer an einen Pfeiler oder Laternenpfahl an. Foto: Pablo Castagnola/Stiftung Warentest/dpa-tmn Test: Fast jedes zweite Fahrradschloss ist «mangelhaft» Fahrradschlösser sollen den Drahtesel vor Dieben schützen. Doch längst nicht alle tun das. Und viele haben ein Schadstoffproblem, wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat. Im Test schneidet fast die Hälfte der Schlösser «mangelhaft» ab.