Gefahren für Katzen im Garten vermeiden

19.06.2018
Wer seine Katze in den Garten lässt, sollte darauf achten, dass dort keine Verletzungsgefahren lauern. Ein paar Gefahrenquellen im Überblick und was Halter dagegen tun können.
Damit Katzen unbeschadet auf Streifzug gehen können, sollten Halter im Garten einige gefährliche Stellen absichern. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Damit Katzen unbeschadet auf Streifzug gehen können, sollten Halter im Garten einige gefährliche Stellen absichern. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Stuttgart (dpa/tmn) - Freigängerkatzen erkunden gerne den Garten. Ihre Halter sollten deshalb einige Stellen absichern, um Verletzungen zu vermeiden. Die Tierrechtsorganisation Peta gibt folgende Tipps:

- Regentonnen: Gartenbesitzer sollten sie immer abdecken. Katzen können sonst hineinfallen und ertrinken, weil sie an den glatten Wänden nicht herausklettern können. Das gilt ebenso für Swimmingpools mit hohem Rand: Hier können Halter ein Holzbrett oder eine andere Hilfe am Beckenrand anbringen, über die sich die Tiere retten können.

- Dünger und Pflanzenschutzmittel: Viele Katzen trinken gerne abgestandenes Wasser aus Gießkannen. Daher ist es wichtig, kein mit Düngemittel versetztes Gießwasser offen stehen zu lassen.

- Zäune: Eine Gefahr kann es sein, keinen Gartenzaun zu haben, weil die Katze einfach auf die Straße rennen könnte. Doch wer einen Zaun aufstellt, sollte bedenken: Katzen sind wahre Akrobaten. Wer nicht möchte, dass die Tiere den Garten verlassen, sollte auf eine Höhe von mindestens 1,80 Meter achten. Sinnvoll ist ein Überkletterungsschutz. Dieser kann darin bestehen, dass an der Spitze des Zauns ein etwa 50 Zentimeter breiter Abschnitt zum Garteninneren hin abknickt. Auch ein Plexiglasrand oder ein Katzennetz können an dieser Stelle helfen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Bei Langhaarkatzen wie einer Perserkatze drohen Filzknoten oder Filzplatten, die nur mit einer Schermaschine entfernt werden können. Foto: Soeren Stache Verfilztes Haar: Hautentzündungen für Katzen möglich Halter von Langhaarkatzen wie Perser oder Angorakatzen sollten lieber öfter auf das Fell ihrer Liebsten schauen. Besonders bei Langhaarkatzen entstehen schnell Filzknoten oder Filzplatten.
Kleine Kinder schauen gerne, was sich hinter Schranktüren verbirgt. Schränke und Schubladen mit gefährlichem Inhalt sollten lieber mit Sperren gesichert sein. Foto: Mascha Brichta Kleinkinder: Diese Risiken lauern in der Wohnung Sobald kleine Kinder mobil sind, lauern in der Wohnung plötzlich viele Gefahrenquellen. Eltern sollten diese kennen und entschärfen.
Zu schwungvoll eingeschenkt? Dem Telefon hilft da nur noch, abzuschalten. Sichtbares Wasser wird mit einem Tuch abgetupft, dann für 24 bis 48 Stunden in einen Beutel Reis gelegt. Reis entzieht die restliche Feuchtigkeit. Mit etwas Glück gibt es keine bleibenden Schäden. Foto: Franziska Gabbert Tipps und Tricks: Verschiedene Smartphone-Notfälle Was tun, wenn das Smartphone in der Pfütze landet oder einem der Code einfach nicht mehr einfallen will? Häufig ist dann Panik angesagt. Aber keine Sorge: Für die meisten kleinen und größeren Notfälle gibt es aber eine Lösung.
Mit festen Futterritualen und einigen Tricks können Katzenbesitzer für mehr Sicherheit beim Freigang sorgen. Foto: Federico Gambarini/dpa Freigängerkatzen immer zur gleichen Zeit füttern Viele Katzenbesitzer möchten ihren Liebling nicht nur in der Wohnung halten. Die Tiere sind Freigänger und lieben es, draußen zu sein. Damit die Ausflüge in die Natur auch gut und sicher enden, gilt es einiges zu beachten.