Zuschuss für Umbau zu barrierefreien Wohnungen

13.01.2021
Enge Türen, Stufen, Schwellen - im Alter können kleine Hindernisse große Barrieren darstellen. Die KfW fördert daher den barrierefreien Umbau. Die Mittel stehen jetzt wieder zur Verfügung.
Werden Barrieren in der Immobilie abgebaut, können Eigentümer möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen. Die KfW fördert die Maßnahmen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Werden Barrieren in der Immobilie abgebaut, können Eigentümer möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen. Die KfW fördert die Maßnahmen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Stuttgart (dpa/tmn) - Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren werden wieder mit Zuschüssen unterstützt: Die Mittel der Förderbank KfW stehen nach Angaben des Informationsprogramms Zukunft Altbau seit dem 5. Januar wieder zur Verfügung. Wer zum Beispiel Schwellen entfernt oder bodengleiche Duschen einbaut, kann dafür Zuschüsse in Höhe von maximal 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten bekommen.

Die Zuschusshöhe der KfW beläuft sich nach Angaben des vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramms auf 200 bis 6250 Euro. Die Mindestinvestitionskosten betragen pro Wohneinheit 2000 Euro, maximal sind 50 000 Euro förderfähig. Wichtig: Die KfW fördert nur Vorhaben, die zum Zeitpunkt des Antrags noch nicht begonnen wurden.

Insgesamt stehen den Angaben zufolge deutschlandweit 130 Millionen Euro bereit, 30 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Das Interesse an der Förderung ist regelmäßig groß: Im vergangenen Jahr waren die Mittel laut Zukunft Altbau im November aufgebraucht. Interessierte Eigentümer sollten daher nicht zu lange mit ihrem Antrag warten.

© dpa-infocom, dpa:210113-99-11983/2

Förderprogramm der KfW


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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