Wünsche vor Baubeginn festlegen

12.03.2020
Schön, wenn man in den eigenen vier Wänden schalten und walten kann - etwa die Türen austauschen, die Fenster neu machen und Böden herausreißen lässt. Wer früh ein Konzept hat, kann viel Geld sparen.
Gemeinsam Ideen für das eigene Zuhause entwickeln, ist schön. Wichtig ist nur, sie vor Baubeginn auch vertraglich zu fixieren. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Gemeinsam Ideen für das eigene Zuhause entwickeln, ist schön. Wichtig ist nur, sie vor Baubeginn auch vertraglich zu fixieren. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Neue Fliesen, andere Fenster oder Türen und mehr Steckdosen: Wenn ein Haus umgebaut oder gar neu gebaut wird, können viele Wünsche aufkommen. Wichtig ist es, diese frühzeitig schriftlich festzulegen - am besten vor Baubeginn, rät der Bauherren-Schutzbund.

Denn wer seine Wünsche erst während des Bauprozesses äußert oder Vorstellungen erst nachträglich ändert, muss häufig mit deutlich höheren Kosten rechnen.

Wer eine Immobilie neu kauft, sollte seine Wünsche zudem schriftlich in den Kaufvertrag aufnehmen lassen, empfehlen die Experten. Damit auf Käufer keine unerwarteten Kosten zukommen.

Denn wenn jemand zusätzlich zum Bauträger einen Werkvertrag mit Handwerkern abschließt, um seine Wünsche zu realisieren, muss man daran denken: die Abnahme der Leistung erfolgt getrennt. Dadurch kann es zu unterschiedlichen Gewährleistungsfristen kommen - dies könne unter Umständen zu Komplikationen führen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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