Was ein Brotbackautomat können sollte

27.04.2020
Roggen, Dinkel, Haferflocken: Wer sein Brot zu Hause backt, bestimmt selbst, was drin ist. Ein Brotbackautomat kann hier einige Arbeit abnehmen. Worauf beim Kauf zu achten ist.
Frisches Brot lässt sich auch zu Hause herstellen - mit einer Brotbackmaschine. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn
Frisches Brot lässt sich auch zu Hause herstellen - mit einer Brotbackmaschine. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn

München (dpa/tmn) – Wer genug Platz in der Küche hat und oft backt, für den kann sich ein Brotbackautomat lohnen. Alle beweglichen Teile sollten leicht herausnehmbar und spülmaschinentauglich sein, empfiehlt der Tüv Süd.

Sinnvoll ist auch die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Brot-Gewichtsklassen auswählen zu können, um je nach Bedarf ein großes oder kleineres Brot zu backen.

Zeitautomatik und Smart-Funktion

Wer sein Brot am liebsten ganz frisch und knusprig mag, sollte auf eine Zeitautomatik achten. Dann backt der Automat über Nacht, und das Brot ist zum Frühstück fertig. Verfügt das Gerät über eine Smart-Funktion, kann es von unterwegs per Handy programmiert werden.

Ein bis zwei Knethaken sind bei den Automaten üblich. Ideal sind zwei, die sowohl rechts- als auch linksherum drehen. Sind die Knethaken versenk- oder umklappbar, gibt es keine unschönen Löcher im fertigen Brot. Damit sich der Teig gut vermischt, darf der Abstand zwischen Backform und Knethaken nicht zu groß sein.

Platz für besondere Zutaten

Praktisch sind außerdem Extrafächer für Nüsse und Körner sowie verschiedene Heizstufen. Komfort bieten voreingestellte Sonderbackfunktionen.

Der Energieverbrauch und die Effizienzklasse eines Geräts sind jeweils auf der Packung abgedruckt. Das GS-Zeichen für Geprüfte Sicherheit und das blaue Achteck des Tüv Süd belegen, dass Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit überprüft wurden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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