Warentester: Wäschetrockner werden immer besser

26.08.2020
Gut oder befriedigend: In einer aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest fiel kein Wäschetrockner aus der Reihe. Verbesserung gab es im Vergleich zu älteren Tests vor allem in einem Punkt.
Wäschetrockner sind mittlerweile kein teures Nischenprodukt mehr. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Wäschetrockner sind mittlerweile kein teures Nischenprodukt mehr. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Wäschetrockner sind optimal für all jene, denen Wäsche aufhängen lästig ist oder die keinen Platz für einen Ständer zum Trocknen haben.

Und die Geräte werden immer besser, berichtet die Stiftung Warentest, die acht Kondensationswäschetrockner mit Wärmepumpe getestet hat («test»-Ausgabe 9/20).

Dabei erreichten zwei Geräte die Note «gut», der Rest liegt im befriedigenden Mittelfeld. Was positiv auffiel: Im aktuellen Test verbrauchten auch die schlechtesten Geräte weniger Strom und haben weniger laufende Kosten als viele Wäschetrockner früherer Jahre. Noch 2016 drehte sich der Stromzähler beim Wäschetrocknen bis zu viermal schneller als 2020.

Sieger des aktuellen Tests ist das Modell TEB155 WP von Miele (820 Euro). Es schneidet beim Trocknen und in der Handhabung am besten ab. Am besten beim Stromverbrauch ist der ebenfalls «gute» Beko DE744RX1 (515 Euro).

Über zehn Jahre gerechnet ist er das günstigste Gerät im Test: Kaufpreis und Stromkosten summieren sich auf gut 1000 Euro. Bei den Maschinen mit geringerem Preis treibt der Verbrauch die Gesamtkosten in die Höhe.

© dpa-infocom, dpa:200825-99-303406/3

Stiftung Warentest zu Wäschetrocknern (z. T. kostenpflichtig)


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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