Von Handwerkern verbindlichen Kostenvoranschlag verlangen

02.07.2019
Viele Handwerker arbeiten mit Kostenvoranschlägen. Was viele Kunden nicht wissen: Ohne eine ausdrückliche Vereinbarung ist der darin genannte Preis rechtlich nicht verbindlich.
Das schriftliche Angebot des Handwerkers sollte eine exakte Beschreibung der Leistung und des dafür nötigen Materials sowie Terminangaben für Arbeitsbeginn und Fertigstellung enthalten. Generell sollten alle Aufträge schriftlich vereinbart werden. Foto: Silas Stein
Das schriftliche Angebot des Handwerkers sollte eine exakte Beschreibung der Leistung und des dafür nötigen Materials sowie Terminangaben für Arbeitsbeginn und Fertigstellung enthalten. Generell sollten alle Aufträge schriftlich vereinbart werden. Foto: Silas Stein

Berlin (dpa/tmn) - Ob Möbel aufbauen oder eine Wand streichen: Selbst bei kleinen Aufträgen sollten Verbraucher immer einen verbindlichen Kostenvoranschlag vom Handwerker verlangen. Dadurch wird der Preis klar fixiert und man spart sich möglichen Ärger im Nachhinein, erklärt der Bauherren-Schutzbund.

Das schriftliche Angebot des Handwerkers sollte eine exakte Beschreibung der Leistung und des dafür nötigen Materials sowie Terminangaben für Arbeitsbeginn und Fertigstellung enthalten. Generell sollten alle Aufträge schriftlich vereinbart werden.

Bei unverbindlichen Kostenvoranschlägen könne der Preis am Ende dagegen bis zu 25 Prozent höher sein als kalkuliert, so der Schutzbund. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass der Handwerker die Steigerung plausibel begründen kann.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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