Tomaten aussäen - Sorten selber ziehen

24.03.2016
Tomaten aus dem eigenen Garten haben oft ein einzigartiges Aroma. Das liegt nicht immer allein an der längeren Reifezeit. Wer die Pflanzen selbst zieht, hat auch bei der Sorte eine bessere Auswahl.
Tomaten benötigen für ihre Früchte viel Licht und Sonne. Daher sollten sie schon ab Ende März vorgezogen werden. Foto: Thomas Wagner
Tomaten benötigen für ihre Früchte viel Licht und Sonne. Daher sollten sie schon ab Ende März vorgezogen werden. Foto: Thomas Wagner

Berlin (dpa/tmn) - Mehr als 3000 Sorten der Tomate (Solanum lycopersicum) soll es weltweit geben. Wer die Vielfalt der leckeren Früchte entdecken möchte, dem empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) besondere Sorten selbst zu ziehen.

Die Auswahl an Saatgut ist sehr viel größer als die Auswahl an vorgezogenen Pflanzen. Alle Tomaten benötigen viel Licht und Sonne, daher ist jetzt die perfekte Zeit zu starten.

Die Samen kommen in flache Pflanzschalen, gefüllt mit Anzuchterde. Diese kann man auch selbst machen, etwa aus gefalteten oder zu Rollen gedrehten Zeitungen. Darüber zieht der Hobbygärtner am besten eine durchsichtige Kunststoffhaube oder Folie - so entsteht eine Gewächshausatmosphäre. Sobald die Sämlinge etwa fünf Zentimeter groß sind, werden sie in Einzeltöpfe gesetzt. Stehen sie hell und bei mindestens 20 Grad, entwickeln sich die Pflanzen am besten.

Nach den Eisheiligen Mitte Mai dürfen die Pflanzen ins Freie umziehen. Im Sommer ist es dann Zeit, die ganze geschmackliche Vielfalt der besonderen Tomatensorten zu genießen - von fruchtig-süß bis säuerlich-frisch.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Rhododendren sind beliebte, aber anspruchsvolle Gewächse für den Hausgarten. Je nach Sorte erblühen sie im Frühling oder Sommer. Foto: Andrea Warnecke Züchtungen des Rhododendron wachsen auch in schweren Böden Rhododendren sind eigentlich immer grün und blühen kräftig. Das allerdings nur, wenn sie mit der richtigen Erde versorgt sind und an einem günstigen Platz stehen.
In einem stark durchnässten Boden gelingt es ihnen schlechter, Wurzeln zu bilden und diese auszubreiten. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert Nach Starkregen und Hochwasser: So gehen Hobbygärtner vor Bei Starkregen und Sturzfluten leidet auch der Gartenboden. Hobbygärtner sollten ihn dann erst mal nicht betreten. Denn in sehr feuchtem Zustand leidet sonst die Luftzufuhr. Und selbst wenn der Boden oberflächlich getrocknet ist, können zarte Sämlinge ersticken.
Neuer Star der heimischen Küche: Das Stielmus, auch Kinsterfinken oder Rübstiel genannt, ist ein regionaltypisches Gemüse aus Westfalen. Foto: Bernd Thissen Stielmus schon im Winter im Gewächshaus säen Westfalen kennen das Rübenkraut, dessen Name vielen Deutschen nichts sagt: Stielmus. Die Pflanze sollte schon während des Winters gesät werden und gut mit Nährstoffen versorgt werden. Außerdem muss die sogenannte Fruchtfolge beachtet werden.
So sehen typische Birnenbäume nicht aus: Spalierobst lässt sich in vielen verschiedenen Wuchsformen erziehen. Foto: Isabelle van Groeningen Spalierobst in den Garten setzen Wer eigenes Obst ernten will, braucht dafür keinen großen Obstgarten. Spalierobst benötigt nur wenig Platz und kann dazu noch sehr dekorativ wirken. Der Herbst ist die ideale Zeit zum Anpflanzen.