Tipps gegen Algenwuchs an der Hausfassade

15.11.2018
Feuchte Wände und kaum Sonnenlicht sind ideale Voraussetzungen für Algenwuchs an Häusern oder Mauern. Eine vorbeugende Maßnahme ist das Auftragen eines speziellen Putzes. Aber wie wird man das Grün wieder los, wenn es sich schon ausgebreitet hat?
Algen und Moos wachsen am besten an feuchten Wänden. Foto: Andrea Warnecke
Algen und Moos wachsen am besten an feuchten Wänden. Foto: Andrea Warnecke

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Algen siedeln sich an Hauswänden an, die ihnen gute Lebensbedingungen bieten. Um sie loszuwerden, muss man das also ändern.

Daher rät die Hessische Energiespar-Aktion, zum Beispiel bisher feuchte Wände mit mineralischem Putz zu streichen. Dieser trocknet schnell ab. Auch ein Glattputz verhindert eher die Feuchteaufnahme. Gleiches gilt für dicke Putzstärken von zwei Zentimetern.

Die aktuell auf den Fassaden wachsenden Algen lassen sich mit algiziden und fungiziden Mitteln vernichten. Die Mittel werden nur in äußerst geringen Maße vom Regen ausgewaschen, erläutern die Experten der Hessische Energiespar-Aktion.

Allerdings weisen sie auch darauf hin: Besser sei es bei ansteigendem Algenbefall, auf fotokatalytische Mittel zu setzen, die die Umwelt gar nicht belasteten. Grob gesagt, geht die Fotokatalyse an der Hauswand so: In Putz oder Farbe mit Titandioxid wird unter Einwirkung von Sonnenlicht eine chemische Reaktion ausgelöst, die organische Materialien zersetzen soll.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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