Stolze Preise, mäßige Leistung bei Saugrobotern

27.02.2019
Sich zurücklehnen und den Saugroboter die Arbeit machen lassen. Das klingt traumhaft, doch die Leistung vieler Geräte ist nicht sonderlich überzeugend, noch dazu haben sie einen stolzen Preis.
Der Saugroboter von AEG muss einen Hindernisparcours meistern - im Test hatte er insgesamt mit der Note «gut» abgeschnitten. Foto: Stiftung Warentest
Der Saugroboter von AEG muss einen Hindernisparcours meistern - im Test hatte er insgesamt mit der Note «gut» abgeschnitten. Foto: Stiftung Warentest

Berlin (dpa/tmn) - Wer nicht mehr selbst saugen will, schickt den Saugroboter auf den Weg: Der beseitigt den Schmutz auf dem Fußboden eigenständig. Besonders gut erledigen diese Helfer ihre Arbeit allerdings nicht, berichtet die Stiftung Warentest («test»-Ausgabe 3/2019).

Trotz stolzer Preise von etwa 400 bis 950 Euro schnitten fünf der acht getesteten Saugroboter nur mit «befriedigend» ab, einer sogar mit «ausreichend». Testsieger mit der Note «gut» sind der Vorwerk Kobold VR300 und der AEG RX9-1-IBM.

Die beiden besten Saughelfer überzeugten vor allem bei Schmutz auf Hartboden, aus dem Teppichboden holten sie dagegen nur etwas mehr als die Hälfte des Teststaubs. Mit einem guten Bodenstaubsauger können sie daher nicht konkurrieren. Die Navigation bewerteten die Prüfer bei sieben der acht Roboter mit «gut». Getestet wurden außerdem Handhabung und Umwelteigenschaften, hier waren die Ergebnisse allerdings fast durchweg nur «befriedigend».

Test zu Saugrobotern


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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