So viel Geld sparen Sie mit LED-Lichterketten

27.11.2020
In der Weihnachtszeit leuchten Lichterketten an Baum, Balkon oder Fenster. Wie hoch da die Stromkosten sind, hängt von der Wahl der Lämpchen ab. Die Unterschiede sind enorm.
LED-Lichterketten sparen im Vergleich zu herkömmlichen Lämpchen viel Strom. Das macht sich am Ende des Monats auch auf der Stromrechnung bemerkbar. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
LED-Lichterketten sparen im Vergleich zu herkömmlichen Lämpchen viel Strom. Das macht sich am Ende des Monats auch auf der Stromrechnung bemerkbar. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Verschönern Sie auch Ihren Christbaum mit Lichterketten? Oder dekorieren Sie vielleicht Ihr Wohnzimmer oder den Balkon damit? Zur Weihnachtszeit gehört gemütliches Licht genauso dazu wie Lebkuchen.

Aber Achtung: Mit andauernd brennenden Lichterketten steigen auch die Stromkosten. Das kann unter Umständen richtig ins Geld gehen.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft empfiehlt die Verwendung von LED-Lichterketten. Diese seien rund zehn Mal effizienter als herkömmliche Lichterketten mit kleinen Glühlampen.

Die Experten rechnen vor: Brennt die Lichterkette zwei Monate lang jeden Tag acht Stunden, verbraucht die Glühbirnen-Lichterkette 16,6 Kilowattstunden. Dafür müsste man - auf Grundlage eines durchschnittlichen Strompreises von rund 28 Cent pro Kilowattstunde - 4,65 Euro bezahlen. Die LED-Lichterkette hingegen benötigt im gleichen Zeitraum nur 1,7 Kilowattstunden, die Stromkosten liegen dann bei 0,48 Euro.

Und auch zur Stromersparnis haben die Experten ein Rechenbeispiel: Verwendet man anstatt herkömmlichen Lämpchen LED, könnte man im gleichen Zeitraum 15 Mittagessen für vier Personen auf einem Elektroherd kochen, mehr als 7 Stunden mit einem Dampfbügeleisen bügeln oder an jedem Abend drei Stunden auf einem 55-Zoll-LED-Fernseher fernsehen.

© dpa-infocom, dpa:201126-99-471830/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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