Sauberkeit: Keine sterile Wohnung nötig

24.05.2016
Geht es um die Verbreitung von gefährlichen Krankheitserregern, sind desinfizierende Putzmittel angebracht. Reinigt man aber lediglich die eigenen vier Wände sieht das anders aus.
Hausputz ist gut, steril muss es aber nicht zugehen. Foto: Jens Büttner
Hausputz ist gut, steril muss es aber nicht zugehen. Foto: Jens Büttner

Düsseldorf (dpa/tmn) - Sauberkeit ist gut - aber steril sollte es in den eigenen vier Wänden auch nicht sein. Denn gesundheitlich unbedenkliche Keime helfen auch, die eigenen Abwehrkräfte zu stärken.

Deshalb gilt beim Hausputz, desinfizierende Mittel nur bedingt einzusetzen - etwa, wenn ein Bewohner sich eine ansteckende Krankheit eingefangen hat. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin.

Dem Einsatz sehr aggressiver Putzmittel steht dann aber entgegen, dass einige Orte beim Putzen häufig vernachlässigt werden: Dabei bringt es gerade hier etwas, gegen Bakterien vorzugehen. Der Kühlschrank etwa sollte regelmäßig mit einem Allzweckreiniger gesäubert werden. Auch Türklinken tut ein Abwischen ab und an gut.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Neue Möbel verlieren in der Regel nach ein paar Wochen ihren Produktionsgeruch. Foto: Silvia Marks Der Duft des Neuen: Was nach dem Möbel-Kauf zu tun ist Man freut sich so auf die neuen Schlafzimmer-Möbel - und dann Ernüchterung: Sie sehen zwar toll aus, aber der strenge Geruch in den ersten Wochen stört jede Nacht. Genauso geht es mit der neuen Couch, der Garderobe und dem Bücherregal. Ist das eine Gesundheitsgefahr?
Chemie, Heißluft oder Schleifpapier - diese drei Möglichkeiten haben Heimwerker, wenn sie Holz von alten Anstrichen befreien möchten. Foto: Arno Burgi Chemie, Heißluft oder Schleifpapier: Holz-Anstrich entfernen Für Heimwerker gibt es drei Möglichkeiten, wenn sie alte Anstriche von Holz entfernen möchten. Ein Experte der Stiftung Warentest erklärt, wie die einzelnen Methoden funktionieren.
Eine Radonbelastung von 49 Becquerel pro Kubikmeter liegt noch unter den Grenzwerten. Der im Gesetz verankerte Referenzwert beträgt 300 Becquerel pro Kubikmeter Raumluft. Foto: Hendrik Schmidt Achtung, Strahlung: Das Radon-Risiko lauert im Keller Ein neues Gesetz will Hausbewohner vor Radon schützen. Das radioaktive Gas kann Lungenkrebs auslösen. Es kann aus dem Boden ins Gebäude eindringen. Eigentümer können bei Neubauten vorsorgen. Im Bestand lässt sich die Konzentration mit Hilfe der Technik senken.
Schimmel im Haus kann die Gesundheit der Bewohner gefährden. Vorsorge ist nötig. Foto: Andrea Warnecke Dunkle Seite des Winters: Schimmel im Haus vorbeugen An Zimmerecken oder in den Fensternischen fallen sie als Erstes auf: Im Winter gedeihen Schimmelpilze besonders gut im Haus. Wie beugen Bewohner richtig vor?