Richtige Müllentsorgung wegen Corona noch wichtiger

30.03.2020
In der Corona-Krise ist vieles anders. An einer Gewohnheit sollten Verbraucher jedoch festhalten: an der sorgfältigen Müllentsorgung. Denn besonders jetzt kommt es auf Hygiene an.
Besonders in der Corona-Krise, ist es wichtig, überquellende Mülltonnen zu vermeiden. Damit es nicht zu einer Überlastung der Restmüllentsorgung kommt, sollten Menschen weiter den Müll sorgfältig trennen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Besonders in der Corona-Krise, ist es wichtig, überquellende Mülltonnen zu vermeiden. Damit es nicht zu einer Überlastung der Restmüllentsorgung kommt, sollten Menschen weiter den Müll sorgfältig trennen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Berlin (dpa) - Mehr Zeit zu Hause - mehr Müll zu Hause: Das Bundesumweltministerium hat die Menschen in Deutschland aufgefordert, in der Corona-Krise Abfall zu vermeiden und zu sortieren.

Das gelte aber nicht für Haushalte mit infizierten Personen oder begründeten Verdachtsfällen, teilte das Ministerium von Svenja Schulze (SPD) mit: Dort gehörten auch Bio- und Verpackungsmüll sowie Altpapier in stabile und zugeknotete Tüten in die Restmülltonne.

Altglas, Pfandflaschen, Elektromüll oder Batterien sollten nach Ende der häuslichen Quarantäne normal entsorgt werden. Für alle anderen Haushalte sei Mülltrennung nun «wichtiger denn je».

Es kommt auf alle an, «damit die Restabfalltonnen nicht überquellen und Hygieneregeln eingehalten werden», teilte das Umweltministerium mit. «Umso wichtiger sind während der Coronavirus-Pandemie die Abfallvermeidung und die richtige Abfalltrennung.»

Der Verband kommunaler Unternehmen begrüßt die Aufforderung des Bundesumweltministeriums: «Es ist gut, dass das BMU Klarheit schafft und sich weiter für die Getrenntsammlung ausspricht.» Das sei auch deshalb wichtig, damit es nicht zu einer Überlastung der Restmüllentsorgung komme.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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