Porzellan nicht ins Altglas werfen

22.07.2020
Keramik, Porzellan oder Steingut gehören nicht in den Altglascontainer, will man sie entsorgen. Aber wohin mit den alten Tellern und Vasen?
Zerbricht Porzellan, gehört es anschließend nicht in den Altglascontainer. Korrekt ist die Entsorgung im Restmüll oder auf dem Wertstoffhof. Foto: Marcus Führer/dpa/dpa-tmn
Zerbricht Porzellan, gehört es anschließend nicht in den Altglascontainer. Korrekt ist die Entsorgung im Restmüll oder auf dem Wertstoffhof. Foto: Marcus Führer/dpa/dpa-tmn

Düsseldorf (dpa/tmn) - Die Vase hat einen Sprung oder die Teetasse ist auf dem Boden zerbrochen. Aber wohin mit dem nicht mehr gewollten Keramik, Porzellan oder Steingut? Der Altglascontainer ist dafür nämlich nicht der richtige Ort.

Korrekt ist es, sein altes Geschirr im Restmüll oder auf dem Wertstoffhof zu entsorgen, teilt die Initiative der Glasrecycler mit. Ins Altglas darf nämlich nur Glas, das vorher eine Verpackung für Lebensmittel, Getränke, Kosmetik oder Medizin war.

Denn Porzellan und Co. haben eine andere Zusammensetzung als Verpackungsglas. Sie schmilzen bei der Herstellung neuer Glasverpackungen nicht.

© dpa-infocom, dpa:200722-99-883070/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Bisher mussten Käufer oft die Maklerkosten alleine tragen. Ein neues Gesetz macht mit dieser Praxis Schluss. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Immobilienkauf: Maklerkosten müssen künftig verteilt werden Wer sich eine Immobilie kauft, muss den Makler nicht mehr allein bezahlen: Ab Dezember werden beim Verkauf privater Wohnimmobilien die Kosten zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.
Bambus-Strohhalme können Trinkhalme aus Plastik ersetzen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Plastik-Alternativen für den Haushalt Das EU-Verbot von Wegwerfartikeln aus Plastik ist ein Anfang. Die davon betroffenen Strohhalme, Wattestäbchen und Plastikteller lassen sich bereits gut ersetzen. Aber auch für viele andere Kunststoffdinge im Haushalt gibt es schon Alternativen.
Die Treppe führt hinauf zum Bett. Um im Tiny House Platz zu sparen, werden auch die Kubikmeter in der Höhe genutzt. Foto: Alexander Heinl Wie Mini-Häuser Raumnot lindern könnten Wie können wir uns morgen noch die Miete in Städten leisten? Wie gar ein Eigenheim kaufen? Bei steigenden Immobilienpreisen und Raumnot in den Innenstädten müssen neue Wohnkonzepte her. Sogenannte Tiny House sind eine Idee - aber nichts für Menschen mit Platzangst.
Furoshiki-Tradition aus Japan: Tücher sind eine schöne und dazu umweltfreundliche Verpackungsmöglichkeit für Geschenke. Foto: Andrea Warnecke Wie verpacke ich Geschenke schöner? Liebevoll gestaltete, überraschende Weihnachtsgeschenke sind etwas Schönes. Vor allem sollen sie aber für einen besonderen Überraschungseffekt sorgen.