Nicht im geschlossenen Raum trocknen

12.08.2019
Raue und kratzende Handtücher empfinden die meisten Menschen als äußerst unangenehm. Wie kann man diese benutzerunfreundlichen Abtrockentücher verhindern?
Handtücher hängt man am besten im Freien auf. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Handtücher hängt man am besten im Freien auf. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Sind Handtücher nach dem Waschen und Trocknen starr und hart, liegt das vermutlich am fehlenden Luftzug.

Das Phänomen nennt sich Trockenstarre, erklärt das Forum Waschen in Frankfurt am Main. Die Faser- oder Schlingenflore von Handtüchern geraten in der Trommel der Waschmaschine in Unordnung. Trocknen diese aufrecht stehenden Enden in einem Zimmer ohne Luftbewegung, wird ihr Zustand fixiert. Die Textilien fühlen sich nun hart und rau an.

Das lässt sich vermeiden, wenn man die Handtücher vor dem Zusammenlegen zumindest kräftig reckt, raten die Waschexperten. Oder indem man sie im Freien bei leichtem Wind trocknen lässt.

Hilft das alles nicht, kann auch die falsche Dosierung des Waschmittels ein Grund für die starren und harten Handtücher sein. Zu viel Waschmittel spült sich nicht gut aus, zu wenig kann Kalkablagerungen zur Folge haben.

Wie viel Waschmittel die Textilien brauchen, ergibt sich aus dem Verschmutzungsgrad, der Beladung der Maschine und der lokalen Wasserhärte. Informationen dazu gibt es auf der Verpackung, die Wasserhärte kennt der örtliche Versorger. Übrigens: Hilfreich gegen Trockenstarre ist auch Weichspüler im letzten Spülbad der Waschmaschine.

Weitere Tipps zum Wäschewaschen des Forums Waschen


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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