Mit Vorwäsche? Im Hauptwaschgang Pulver verwenden

08.03.2021
Mit oder ohne Vorwäsche - die meisten Waschmaschinen lassen einem die Wahl. Wann ist es also sinnvoll die schmutzige Kleidung vorzuspülen? Und was ist bei der Waschmittelzugabe zu beachten?
Wer einen Waschgang mit Vorwäsche wählt, sollte beide Einspülkammern mit Waschmittel befüllen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn/dpa
Wer einen Waschgang mit Vorwäsche wählt, sollte beide Einspülkammern mit Waschmittel befüllen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn/dpa

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wer einen Waschgang mit Vorwäsche auswählt, sollte das Waschmittel in beide Einspülkammern dosieren. Für den Hauptwaschgang ist es sinnvoll, festes Waschmittel - also in Form von Pulver, Granulat oder Tabletten zu benutzen. Dazu rät der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).

Denn Flüssigwaschmittel fließt in der Regel direkt in die Waschmaschine - mit der Folge, dass es bereits bei der Vorwäsche in der Trommel landet.

Grundsätzlich reicht der Hauptwaschgang ohne Vorwäsche meist aus für frische und saubere Wäsche. Ein Vorwaschprogramm sei nach Ausfassung der Experten nur nötig, wenn etwa dunkle Kleidung direkt nach dem Waschen noch muffig riecht. Oder bei extrem stark verschmutzter Wäsche - etwa verschwitzten Sporttextilien, bei Kinderkleidung mit Gras- oder Erdflecken sowie bei dreckiger Berufskleidung wie Overalls von Automechanikern.

© dpa-infocom, dpa:210305-99-706283/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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