Mieter müssen Wasserleitungen schützen

18.11.2019
Vorsicht bei Frost! Um Rohrbrüche zu vermeiden, müssen sich Mieter bei Minusgraden um die Wasserleitungen kümmern - und zwar auch dann, wenn sie verreisen. Was Sie dazu wissen müssen.
Wenn es draussen frostig wird, müssen Mieter auch in Abwesenheit ihre Wohnung heizen. Es droht ein Vereisen der Wasserleitungen. Foto: Armin Weigel/dpa
Wenn es draussen frostig wird, müssen Mieter auch in Abwesenheit ihre Wohnung heizen. Es droht ein Vereisen der Wasserleitungen. Foto: Armin Weigel/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Mieter haben Pflichten - so müssen sie mit der Mietsache pfleglich umgehen. Dazu gehört auch, dass sie im Winter das Zufrieren von Wasserleitungen verhindern müssen. Soweit dies im Rahmen ihrer Möglichkeiten steht. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin.

Wer beispielsweise für längere Zeit in den sonnigen Süden verreist, muss dafür sorgen, dass die Räume in seiner Abwesenheit ausreichend beheizt sind.

Wenn eine einzelne Leitung besonders gefährdet ist - etwa weil sie über einen unbeheizten Dachboden verlegt ist - müssen sie entsprechende Maßnahmen ergreifen. Dann sollten Mieter etwa das Wasser ablassen und so die Gefahr eines Rohrbruchs verhindern.

Hilfreich ist es auch, wenn sie ihren Vermieter über eine längere Abwesenheit informieren, raten die Experten. So hat dieser die Möglichkeit, gefährdete Räume während der Abwesenheit zu kontrollieren.

Verletzt der Mieter schuldhaft seine Sorgfaltspflichten, so haftet er für Schäden nicht nur in der eigenen Wohnung und ihrer Einrichtung, sondern unter Umständen auch am Gebäude und beim Nachbarn.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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