Manche Rosen im Container müssen tiefer in den Boden

07.04.2016
Das Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt, um Rosen zu pflanzen. Bei Containerrosen kann man allerdings nur schwer erkennen, wie tief sie in den Boden gehören. Einen Anhaltspunkt bietet die Veredelungsstelle.
Wer in seinen Garten Rosen einpflanzt, sollte darauf achten, dass die Veredelungsstelle zwei bis drei Fingerbreit tief im Gartenboden liegen. Foto: Marc Tirl
Wer in seinen Garten Rosen einpflanzt, sollte darauf achten, dass die Veredelungsstelle zwei bis drei Fingerbreit tief im Gartenboden liegen. Foto: Marc Tirl

Offenburg (dpa/tmn) - Rosen sollten ungefähr so tief in den Gartenboden gesetzt werden, dass die Oberseite des Wurzelballens mit der Erdoberfläche abschließt. Es gibt jedoch eine Ausnahme.

Manche Containerrosen haben ihre Veredelungsstelle weiter oberhalb des Topfballens. Diese Pflanzen muss der Hobbygärtner daher tiefer in den Boden geben, erklären die Experten der Fachzeitschrift «Mein schöner Garten» (Ausgabe April 2016).

Während bei sogenannten wurzelnackten Rosen - also jenen, die der Hobbygärtner ohne Topf und Erde kauft - die Veredelungsstelle gut zu sehen ist als verdickter Basistrieb, ist bei Pflanzen mit Container dieser meist von Erde bedeckt. Die Experten nennen als Faustformel: Grundsätzlich sollte die Veredelungsstelle zwei bis drei Fingerbreit tief im Gartenboden liegen. Das sind etwa fünf Zentimeter. Liegt diese dickere Stelle höher im Gartenboden, kann Frost sie erreichen und der Pflanze schaden.

Veredelung ist eine Form der ungeschlechtlichen Vermehrung. Dabei wird ein Trieb eines Gehölzes mit einer anderen Pflanze der gleichen Gattung verbunden - an der dicken Stelle. Die neue Pflanze verbindet Eigenschaften beider Einzelstücke.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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