Langes Waschen und Spülen spart Stromkosten

25.06.2020
Kurzprogramme bei Wasch- oder Spülmaschinen sind für viele Menschen praktisch. Zur Gewohnheit sollten sie jedoch nicht werden. Sonst machen sie sich in der Haushaltskasse bemerkbar.
Kurzprogramme sind zwar oft praktisch, erhöhen aber den Energieverbrauch. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Kurzprogramme sind zwar oft praktisch, erhöhen aber den Energieverbrauch. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Offenbach (dpa/tmn) - Schnell noch den Geschirrspüler anwerfen, bevor der Besuch kommt oder kurz das Hemd waschen für das Date am Abend - viele Verbraucher nutzen Kurzprogramme. Doch je kürzer die Wasch- oder Spülmaschine läuft, desto höher der Energieverbrauch.

Die Initiative Hausgeräte+ rät daher zu möglichst langen Laufzeiten bei Waschmaschinen oder Geschirrspülern. Dann sind die Stromkosten geringer. Durch längere Waschphasen kann das Waschmittel besser wirken, und die Maschinen müssen nur für kurze Zeit auf hoher Temperatur laufen. Am effizientesten sind die umweltfreundlichen Eco-Programme. Diese benötigen mitunter aber bis zu vier Stunden.

Waschwirkung bei Kurzwäsche schlechter

Bei längeren Waschzeiten darf die Wäschetrommel oder der Geschirrspüler auch maximal beladen werden. Kurzprogramme hingegen eignen sich nur zum Waschen von kleineren Beladungsmengen.

Ein Kurzwäscheprogramm, das nur 20 oder 30 Minuten dauert, kann außerdem in seiner Waschwirkung nicht mit der längeren Wäsche mithalten. Für stark verschmutzte Kleidung oder Geschirr ist daher ein langes Waschprogramm das Richtige.

Immer pünktlich mit der Startzeitvorwahl

Bei modernen Geräten können Verbraucher oftmals auch die Startzeit voreinstellen. Die Maschine kann so im Sparmodus laufen, während man selbst noch im Büro sitzt. Pünktlich zum Feierabend ist die Wäsche dann fertig. Wenn man die Programmvorwahl nutzt, rät Hausgeräte+ zu Geräten mit Komplettschutz vor Wasserschäden.

© dpa-infocom, dpa:200624-99-551075/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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