Kaffeemaschine sofort nach Brühen abschalten

18.06.2020
Der Stromverbrauch summiert sich im Alltag unbemerkt durch kleine Dinge. Wer gezielt auf manches achtet, spart Strom und schont damit den Geldbeutel. Einige praktische Tipps für den Haushalt.
Wer keine selbsttätige Ausschaltfunktion an seiner Kaffeemaschine hat, kann sie gleich nach dem Brühen abschalten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Wer keine selbsttätige Ausschaltfunktion an seiner Kaffeemaschine hat, kann sie gleich nach dem Brühen abschalten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Mainz (dpa/tmn) – Die Geschirrspülmaschine nur halbvoll einschalten? Besser läuft das Gerät voll beladen und im Sparprogramm, rät die Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ein Sparprogramm dauert zwar meist länger, verbraucht aber bis zu fast einem Drittel weniger Strom.

Je nach Hersteller unterscheidet sich die Bezeichnung für solch ein Sparprogramm, hier hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung.

Wer ein neues Gerät kauft, nimmt am besten Effizienzklasse A+++, abzulesen auf dem  Energielabel. Das gilt auch für Energiefresser wie Wäschetrockner. Je nasser die Wäsche beim Befüllen und je trockener sie wieder entnommen werden soll, desto höher der Stromverbrauch. Feuchtgesteuerte Wäschetrockner stoppen, sobald der gewünschte Trockengrad erreicht ist. Am meisten Strom spart jedoch immer noch, wer seine Wäsche zum Trocknen einfach aufhängt.

Kaffee sollte in einer Thermoskanne warmgehalten werden anstatt auf der Warmhalteplatte der Maschine. Wer einen programmierbaren Kaffeevollautomaten hat, kann eine möglichst kurze Betriebszeit einstellen. Gibt es keine selbsttätige Ausschaltfunktion, wird die Maschine sofort nach dem Brühen abgeschaltet. Auch regelmäßiges Entkalken und Reinigen ist wichtig. Energielabel gibt es bei Kaffeeautomaten nicht, aber Maschinen mit dem Umweltzeichen Blauer Engel sind besonders sparsam.

Stromspartipps der Energieberatung der Verbraucherzentrale


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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