Jeder Fünfte würde bei dauerhaftem Homeoffice Umzug erwägen

08.01.2021
Während der Coronakrise haben viele Unternehmen ihren Betrieb auf Heimarbeit umgestellt. Sollte sich der Trend zum Homeoffice auch nach der Pandemie fortsetzen, könnten sich viele Angestellte einen Wohnortwechsel vorstellen.
Durch die Heimarbeit sind viele Arbeitnehmer nicht mehr auf einen Wohnort in der unmittelbaren Nähe des Arbeitsortes angewiesen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Durch die Heimarbeit sind viele Arbeitnehmer nicht mehr auf einen Wohnort in der unmittelbaren Nähe des Arbeitsortes angewiesen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Berlin (dpa) - Jeder fünfte Deutsche würde laut einer Umfrage bei dauerhafter Arbeit im Homeoffice über einen Umzug nachdenken. Als Hauptgründe dafür nannten Teilnehmer im Auftrag des Digitalverbands Bitkom das Wohnen im Grünen, die Nähe zu Freunden und weniger Miete.

Vor allem für Jüngere zwischen 16 und 34 Jahren käme ein Wohnungswechsel infrage. «In der Corona-Krise hat flexibles Arbeiten einen kräftigen Schub erfahren und wird auch nach der Pandemie die neue Normalität in der Arbeitswelt prägen», teilte Verbandspräsident Achim Berg in Berlin mit.

Durch den Trend zum Homeoffice seien viele Berufstätige weniger auf einen Wohnort in der Nähe der Arbeitsstelle angewiesen. Die Arbeit in den eigenen vier Wänden könne zudem die Situation in stark verdichteten Städten erleichtern und sich mäßigend auf steigende Mieten auswirken. Bitkom hatte in der repräsentativen Umfrage 1503 Teilnehmer und Teilnehmerinnen ab 16 Jahren befragt.

© dpa-infocom, dpa:210107-99-935159/4

Umfrage


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Arbeiten Menschen im Homeoffice, könnte das Umland von Großstädten als Wohnort attraktiver werden. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa Homeoffice kann Wohnungsmärkte entlasten Warum in der teuren Stadt wohnen, wenn man ohnehin immer öfter von zu Hause arbeitet? Der Trend zum Homeoffice könnte das Wohnen im Umland attraktiver machen, meinen Ökonomen. Das trifft aber nicht auf alle Städte zu.
In der Coronapandemie werden Ferienhäuser an der See bei Käufern immer beliebter. Illustration. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa Die Nachfrage nach Ferienimmobilien steigt Zweitwohnungen in den Bergen oder an der Küste waren schon vor der Corona-Krise begehrt. Nun verstärkt die Pandemie den Wunsch, in der eigenen Ferienimmobilie auf Abstand zu gehen. Davon profitieren nicht nur die klassischen Urlaubsgegenden.
Es gibt Grenzen von Homeoffice: Publikumsverkehr und Umbauten in einer Mietwohnung zum Beispiel. (Symbolbild). Foto: Sebastian Gollnow/dpa Vermieter darf Homeoffice nicht grundsätzlich untersagen Coronabedingt arbeiten viele zur Zeit im Homeoffice. Doch was tun, wenn der Vermieter damit nicht einverstanden ist?
Schon wenige Maßnahmen können helfen, besser zu schlafen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Mit einfachen Tricks besser in den Schlaf finden Tiefer Schlaf ist nicht nur entspannend, sondern auch gesund. Dennoch kommen viele Menschen nachts nicht richtig zur Ruhe. Aber es gibt Tricks, die dabei helfen - simples Aufräumen zum Beispiel.