Jeder Achte putzt erst bei sichtbarem Schmutz

28.11.2019
Saubermachen ist eine Sisyphos-Arbeit: Staub und Schmutz kommen immer wieder. Doch wie oft greifen die Menschen in Deutschland zu Staubsauger und Wischmopp? Eine Umfrage liefert eine Antwort.
Das Waschbecken soll wieder strahlen - jeder Achte (13 Prozent) greift aber erst zum Putzlappen, wenn es sichtbar dreckig zu Hause ist. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
Das Waschbecken soll wieder strahlen - jeder Achte (13 Prozent) greift aber erst zum Putzlappen, wenn es sichtbar dreckig zu Hause ist. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn

Winnenden (dpa/tmn) - Staub auf dem Boden und Schlieren auf dem Waschbecken: Jeder Achte (13 Prozent) putzt nur, wenn es sichtbar dreckig zu Hause ist. Das zeigt eine repräsentative Umfrage vom Marktforscher Dynata.

Etwa ebenso viele (15 Prozent) bringen die Wohnung oder das Haus vor allem dann auf Vordermann, wenn sich Nachbarn oder Freunde zum Besuch angekündigt haben. Für die Mehrheit der Befragten ist hingegen eine gewisse Regelmäßigkeit das ausschlaggebende Putzkriterium: 44 Prozent geben an, mindestens einmal wöchentlich zu putzen.

13 Prozent der Befragten putzen «nahezu täglich». Einen bestimmten Putztag in der Woche haben 9 Prozent. Lediglich in größeren Zeitabständen, zum Beispiel einmal im Monat, putzen 6 Prozent.

Gefragt wurde, welche der Aussagen am meisten zutrifft - die Befragten zwischen 18 und 65 Jahren mussten sich also für eine Antwort entscheiden. Im Durchschnitt putzen die Menschen in Deutschland laut der Umfrage rund zweieinhalb Stunden pro Woche. Im Auftrag von Kärcher wurden 11.099 Personen in elf Ländern befragt, davon 1004 in Deutschland.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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