Im Urlaub Rücksicht auf Nachbarn nehmen

01.07.2020
Reisen ist angesichts der Corona-Pandemie nicht so einfach. Manche verbringen ihren Sommerurlaub deshalb zuhause. Dabei sollten sie aber nicht ihre Nachbarn vergessen.
Wer auf seinem Balkon sitzt, sollte Rücksicht auf die Nachbarn nehmen und die allgemeinen Ruhezeiten einhalten. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
Wer auf seinem Balkon sitzt, sollte Rücksicht auf die Nachbarn nehmen und die allgemeinen Ruhezeiten einhalten. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Wer seine Ferien in diesem Jahr vor allem auf dem Balkon oder der Terrasse verbringt, sollte Rücksicht auf seine Nachbarn nehmen. «Ich muss schauen, dass ich meine Nachbarn nicht zu sehr belästige», erklärt Jutta Hartmann vom Deutschen Mieterbund in Berlin.

Wichtig: Man sollte sich an die allgemeinen Ruhezeiten halten. «Spätestens gegen 22.00 Uhr sollte man dann wirklich leise sein oder das Treffen oder das Musikhören oder Seriengucken nach drinnen verlagern.» Auch wer abends seine Fenster noch offen stehen lasse, sollte ab 22.00 Uhr die Lautstärke reduzieren.

Wer Probleme mit dem Verhalten seiner Nachbarn auf dem Balkon habe, sollte versuchen mit ihnen zu sprechen. Wenn das nicht helfe, könne man sich an den Vermieter wenden.

© dpa-infocom, dpa:200701-99-632389/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Auf der Suche nach der passenden Immobilie kommt es nicht allein auf die Lage an. Auch Kriterien wie Infrastruktur, Lebensqualität und Arbeit spielen eine Rolle. Foto: Wolfram Steinberg/dpa/dpa-tmn Lila-Lage: Auf der Suche nach dem passenden Zuhause Lage, Lage und nochmals Lage. So hieß lange Zeit das wichtigste Kriterium bei der Auswahl einer Immobilie. Profis ziehen manchmal ein Scoringmodell heran, das den allgemeinen Begriff Lage stärker differenziert. Wie gute Lage dabei aussieht? Lila.
Wer vom Kauf einer Ferienimmobilie träumt, sollte gut abwägen. Ein scheinbar günstiges Feriendomizil kann schnell zum Klotz am Bein werden. Foto: Stefan Sauer/dpa Drei Tipps für den Kauf einer Ferienimmobilie Sommer, Sonne, blauer Himmel - im Urlaub stellen sich viele die Frage: Wollen wir ein Ferienhaus kaufen? Hier gilt: Wer sich dafür begeistert, sollte den Plan so kritisch prüfen, wie beim Hauptwohnsitz. Sonst wird das Feriendomizil zum Klotz am Bein.
Die Annonce verspricht dem Interessenten eine grüne Oase mit Seeblick - ein Traumobjekt. Nicht immer ist die Realität so schön wie sie in der Anzeige beschrieben wird. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Im Grünen oder urban: Das steckt hinter Immobilien-Anzeigen Kurz und knackig bringen Annoncen die Vorteile von Häusern und Wohnungen zu Geltung. Schön klingende Umschreibungen lassen die Immobilien in bestem Licht erscheinen. Die Wahrheit steckt oft zwischen den Zeilen.
Bisher mussten Käufer oft die Maklerkosten alleine tragen. Ein neues Gesetz macht mit dieser Praxis Schluss. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Immobilienkauf: Maklerkosten müssen künftig verteilt werden Wer sich eine Immobilie kauft, muss den Makler nicht mehr allein bezahlen: Ab Dezember werden beim Verkauf privater Wohnimmobilien die Kosten zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.