Hydraulischer Abgleich spart Heizkosten

30.11.2020
Um Heizkosten zu sparen, muss man darauf achten, dass alle Bestandteile der Heizung optimal aufeinander abgestimmt sind.
Heizkosten schlagen sich auf die Haushaltskasse nieder. (Symbolbild). Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Heizkosten schlagen sich auf die Haushaltskasse nieder. (Symbolbild). Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Potsdam (dpa/tmn) - Im Winter muss das Haus beheizt werden. Sind die Heizkörper in den unteren Etagen aber wärmer als die in den oberen Stockwerken, sind die einzelnen Bestandteile der Heizung nicht exakt aufeinander abgestimmt. Das bedeutet: Heizungspumpe, -leitungen und -körper arbeiten nicht optimal zusammen.

Die Verbraucherzentrale Brandenburg erklärt: Ist das der Fall, wird in einige Heizkörper zu viel Wasser transportiert, in andere hingegen gelangt zu wenig. Das erhöht dann nicht nur den Wärmeverlust der Heizung, es treibt auch den Stromverbrauch der Umwälzpumpe in die Höhe.

Der Tipp der Verbraucherschützer: einen hydraulischen Abgleich von einem Fachbetrieb durchführen lassen. Dieser optimiert die Wassermenge in den Rohrleitungen und Heizkörpern. Und man kann zusätzlich mit einer jährlichen Einsparung der Heizkosten in Höhe von bis zu fünf Prozent rechnen.

© dpa-infocom, dpa:201127-99-488970/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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