Hortensien bekommen stickstoffbetonten Mehrnährstoffdünger

05.05.2016
Hortensien gehören zu den Klassikern im Garten. Ob im Boden oder im Kübel sorgt die Pflanze ab Juni für eine üppige Blüte. Für ein langes, gesundes Wachstum benötigen sie jedoch ein besonderes Düngemittel.
Die Hortensie im Beet mag einen Boden, der Wasser zwar speichert, aber es zugleich nicht aufstaut. Foto: Andrea Warnecke
Die Hortensie im Beet mag einen Boden, der Wasser zwar speichert, aber es zugleich nicht aufstaut. Foto: Andrea Warnecke

Essen (dpa/tmn) - Hortensien sind heikel, wenn es um den Dünger geht. Von Mai bis Juni sollten sie einen stickstoffbetonten, flüssigen Mehrnährstoffdünger bekommen, rät das Blumenbüro in Essen. Die Alternative ist ein Blaukorn-Dünger oder bereits Anfang Mai ein Langzeitdünger.

Die Pflanze zeigt dem Hobbygärtner an, wenn dieser etwas falsch macht: Bei Überdüngung färben sich die Blätter braun und trocknen an. Hortensien in Kübeln mögen es, wenn sie alle zwei bis vier Jahre neues Substrat erhalten und umgetopft werden. Im Beet ist ein Boden gut, der Wasser zwar speichert, aber es zugleich nicht aufstaut.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
In einem stark durchnässten Boden gelingt es ihnen schlechter, Wurzeln zu bilden und diese auszubreiten. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert Nach Starkregen und Hochwasser: So gehen Hobbygärtner vor Bei Starkregen und Sturzfluten leidet auch der Gartenboden. Hobbygärtner sollten ihn dann erst mal nicht betreten. Denn in sehr feuchtem Zustand leidet sonst die Luftzufuhr. Und selbst wenn der Boden oberflächlich getrocknet ist, können zarte Sämlinge ersticken.
So sehen typische Birnenbäume nicht aus: Spalierobst lässt sich in vielen verschiedenen Wuchsformen erziehen. Foto: Isabelle van Groeningen Spalierobst in den Garten setzen Wer eigenes Obst ernten will, braucht dafür keinen großen Obstgarten. Spalierobst benötigt nur wenig Platz und kann dazu noch sehr dekorativ wirken. Der Herbst ist die ideale Zeit zum Anpflanzen.
Rhododendren sind beliebte, aber anspruchsvolle Gewächse für den Hausgarten. Je nach Sorte erblühen sie im Frühling oder Sommer. Foto: Andrea Warnecke Züchtungen des Rhododendron wachsen auch in schweren Böden Rhododendren sind eigentlich immer grün und blühen kräftig. Das allerdings nur, wenn sie mit der richtigen Erde versorgt sind und an einem günstigen Platz stehen.
Ein Platz in der Sonne, und das selbst, wenn es im Freien nicht ganz so warm ist: In Wintergarten fühlt man sich dank der großen Glasfronten ein wenig wie mitten im Garten. Foto: VFF/Schüco International Der Lieblingsplatz unter Glas: Die Planung des Wintergartens Diesen Wohnraum mögen viele besonders gerne: der Wintergarten am Haus. Hier kann man das Gefühl haben, mitten im Garten zu sitzen, und doch ist es an kalten Tagen mollig warm - zumindest wenn die Dämmung stimmt und es eine Heizung gibt.