Haltbarkeit von Flachdächern verlängern

30.07.2020
Dass es bei Regen durchs Dach tropft, will niemand. Damit das Flachdach aber möglichst lange dicht hält, sollte man sich beim Bau nicht nur auf gesetzlich festgeschriebene Regeln verlassen.
Damit das Flachdach möglichst lange dicht hält, sollte man schon beim Bau auf Qualität und gute Handwerker achten. Foto: Nestor Bachmann/dpa-tmn
Damit das Flachdach möglichst lange dicht hält, sollte man schon beim Bau auf Qualität und gute Handwerker achten. Foto: Nestor Bachmann/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Regen, Sturm, Schnee: Das Wetter kann Spuren auf Flachdächern hinterlassen. Unter Umständen kann es passieren, dass ein Flachdach nach 20 Jahren Abnutzung dann nicht mehr dicht hält. Auch, weil die in der DIN 18531 gesetzlich festgelegten Regeln zur Abdeckung und Abdichtung nur dem Mindeststandard entsprechen.

Es ist aber möglich, dass Flachdächer eine Haltbarkeit von 40 bis 50 Jahren haben, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Dafür muss man beim Bau auf die Qualität der Dachdeckung sowie die Sorgfalt der Handwerker bei der Verarbeitung der Dichtungsbahnen achten.

Bei der Bauabnahme sollte man insbesondere darauf achten, wie die Folien am Rand befestigt sind und ob die Anschlüsse am Schornstein oder am Regenablauf ordnungsgemäß ausgeführt wurden. Außerdem sollte man beobachten, ob das Gefälle auf der gesamten Dachfläche stimmt oder ob sich irgendwo bei Regen das Wasser staut.

Qualität hat aber auch ihren Preis: Zwischen einer einfachen Dachfolie und einem langlebigen Produkt liegen rund 10 bis 15 Euro Mehrpreis pro Quadratmeter Material. Der VPB empfiehlt diese Mehrinvestition.

© dpa-infocom, dpa:200730-99-981890/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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