Große Kühl-Gefrier-Kombis schneiden besser ab

24.06.2020
Beim Kauf einer Kühl-Gefrier-Kombination sind kleine Geräte der Stiftung Warentest zufolge nicht unbedingt die erste Wahl. Im Test hapert es bei ihnen mal am Kühltempo, mal an der Energieeffizienz.
Große Kühl-Gefrier-Kombinationen sind zwar in der Regel teurer als kleine Geräte. Laut einem aktuellen Test der Stiftung Warentest sind sie aber auch oft technisch besser. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Große Kühl-Gefrier-Kombinationen sind zwar in der Regel teurer als kleine Geräte. Laut einem aktuellen Test der Stiftung Warentest sind sie aber auch oft technisch besser. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Größer ist manchmal besser - zumindest wenn es um Kühl-Gefrier-Kombinationen geht. Die Stiftung Warentest hat für ihre Zeitschrift «test» (Ausgabe 7/2020) insgesamt 27 solche Geräte unter die Lupe genommen - und von den Geräten, die weniger als 1,50 Meter hoch sind, schnitt keines mit der Note «gut» ab.

Fast jedes kleine Gerät im Test hatte laut der Stiftung «eine Macke»: Mal war es die Kühlgeschwindigkeit, die die Tester kritisierten, ein anderes Mal war es die Energieeffizienz. Und fast keines der kleinen Geräte verfügt über eine Alarmfunktion, wenn die Tür offen steht.

Besser gefielen den Testern die Kühl-Gefrier-Kombinationen mit einer Höhe von 1,84 Metern an aufwärts. Hier ist die Auswahl größer, wenn auch zu höheren Preisen. Gute Geräte gibt es ab 500 Euro. Allerdings sind große Kühl-Gefrier-Kombinationen effizienter und verbrauchen über die Lebensdauer von 15 Jahren weniger Strom als kleinere Geräte.

Ganz frei von Mängeln sind aber auch die Großen nicht: Ein Gerät hatte eine schlechte Beleuchtung, ein anderes überzeugte nicht beim Kühlen und Einfrieren. Insgesamt sind die Großen den Kleinen aber überlegen, lautet das Fazit der Tester.

© dpa-infocom, dpa:200623-99-536697/3

Stiftung Warentest zu Kühl-Gefrier-Kombinationen


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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