Fugen im Badezimmer auffrischen

01.04.2020
Sie wollen Ihr Badezimmer mal gründlich säubern? Dafür gibt es Spezialprodukte aus dem Baumarkt. Aber auch manche Hausmittel können helfen - unter anderem Dinge, die auch sonst im Bad im Einsatz sind.
Die Fugen an Badezimmerfliesen lassen sich gut mit einer alten Zahnbürste säubern. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Die Fugen an Badezimmerfliesen lassen sich gut mit einer alten Zahnbürste säubern. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Köln (dpa/tmn) - Ein Badezimmer kann regelmäßig noch so gut gereinigt werden, irgendwann werden die Fugen dort speckig und bräunlich. Mit ihrer Reinigung kann man dann rasch einen erstaunlichen Effekt fürs ganze Zimmer erzielen: Das Bad wirkt wieder frischer.

Dafür braucht man in den meisten Fällen nicht einmal spezielle Mittel aus dem Baumarkt, sondern nur eine alte Zahnbürste und etwas Zahnpasta. Mit diesem Hausmittel lösen sich Verschmutzungen auch in den schwer zugänglichen Ecken, erklärt die DIY Academy in Köln.

Die Vor- und Nachteile von Backpulver

Unterschiedliche Ansichten gibt es zum Hausmittel Backpulver. Es wird, angemischt mit Wasser, ebenfalls gerne zur Reinigung von Fugen empfohlen. Die DIY Academy rät, es nach dem Einschrubben rund eine Stunde lang einwirken zu lassen und dann mit Wasser abzuspülen.

Das im Backpulver enthaltene Natron (Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3) wirkt alkalisch, wodurch ein Reinigungseffekt erzielt wird. Außerdem zieht das Pulver in die porösen Fugen ein und überdeckt dort Schimmel. Die Fugen wirken also erstmal wieder sauberer.

Aber Backpulver enthält auch Trennmittel wie Mehl oder Stärke - und diese bewirken das Gegenteil: Die Säuren heben die reinigende Wirkung auf, erklärt der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Und das Mehl könne Schimmel als Nahrung dienen, was ihn nach dem Säubern wieder wachsen lässt. Man hat hier also vielleicht nur einen kurzzeitigen Reinigungseffekt.

Eine Alternative zum Backpulver ist ein Gemisch aus 100 Milliliter Wasser und 300 Milliliter Soda (Natriumcarbonat, Na2CO3).


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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