Für Lagerfeuer im Garten das richtige Holz verwenden

05.06.2019
Für ein Lagerfeuer sollte man Holz mit wenig Einschlüssen von Harz wählen. Denn der Funkenflug kann gefährlich werden. Foto: Daniel Karmann/dpa-tmn
Für ein Lagerfeuer sollte man Holz mit wenig Einschlüssen von Harz wählen. Denn der Funkenflug kann gefährlich werden. Foto: Daniel Karmann/dpa-tmn

Bad Honnef (dpa/tmn) - Sommerromantik verspricht ein Lagerfeuer im Garten. Damit es nicht durch Funkenflug zur Gefahr wird, sollte man nur Holz mit wenigen Harzeinschlüssen verwenden. Der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) rät daher von Nadelholz ab.

Übrigens: Je feuchter das Brennholz ist, umso mehr Qualm bildet es. Für Feuerstätten im Haus gibt es gesetzliche Begrenzungen, wie feucht das Holz beim Verbrennen sein darf. Die Bundes-Immissionsschutzverordnungen sehen vor, dass nur Holz verbrannt werden darf, dessen Feuchtegehalt bei maximal 25 Prozent liegt. Das entspricht einem Wassergehalt von rund 20 Prozent. Ein bis zwei Jahre müssen die Scheite deshalb in der Regel an der Luft trocknen. Messgeräte zur Überprüfung gibt es im Baumarkt.

Der Grund: Zu feuchtes Holz verbrennt nicht vollständig. Als Abfallprodukte entstehen Ruß und Teerpartikel - in anderen Worten Feinstaub, der als gesundheitsgefährdend gilt. Er entweicht mit dem Rauch durch den Schornstein.

Laut dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks sind für Lagerfeuer solche gesetzlichen Regelungen nicht in den Bundes-Immissionsschutzverordnungen enthalten. Gemeinden hätten aber häufig entsprechende Regelungen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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