Fördert die Herbst-Blüte: Schnitt des Rittersporns im Juni

23.06.2016
Sie sind blau-violett, rosafarben oder weiß: Die Blüten des Rittersporns. Derzeit sind sie der Hingucker im Staudengarten. Was für die Pflege wichtig ist:
Alle Teile des Rittersporns sind stark giftig. Foto: Emily Wabitsch
Alle Teile des Rittersporns sind stark giftig. Foto: Emily Wabitsch

Berlin (dpa/tmn) - Die Blüten sehen aus wie Kerzen, die Farben sind herrlich frisch mit Blau-Violett, Rosa oder Weiß. Der Rittersporn (Delphinium-Hybriden) ist ein Augenschmaus im Juni. Fast zwei Meter ragen einige Sorten in den Sommerhimmel.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) rät, verblühte Kerzen zurückzuschneiden. Dann erblühen die prachtvollen Stauden im September noch einmal. Die Höhe der Pflanzen ist aber auch tückisch: 

Besonders die hohen Sorten der Delphinium-Elatum-Gruppe sollten gestützt werden, damit sie bei Wind nicht umknicken. Kompakter wächst die Belladonna-Gruppe, die daher von Natur aus standfester ist. Alle Sorten sind vor allem im Sommer durstig und müssen regelmäßig gegossen werden, erklärt der BDG. Da Rittersporn viele Nährstoffe braucht, freut er sich über regelmäßige Düngergaben, zum Beispiel Hornspäne.

Zum Ärger vieler Gärtner lieben auch Schnecken den Rittersporn. Gefährdet sind die Pflanzen besonders, wenn sie im Frühjahr austreiben. Ein Schneckenzaun oder regelmäßiges Absammeln hält die gefräßigen Tiere aber in Schach.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
In einem stark durchnässten Boden gelingt es ihnen schlechter, Wurzeln zu bilden und diese auszubreiten. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert Nach Starkregen und Hochwasser: So gehen Hobbygärtner vor Bei Starkregen und Sturzfluten leidet auch der Gartenboden. Hobbygärtner sollten ihn dann erst mal nicht betreten. Denn in sehr feuchtem Zustand leidet sonst die Luftzufuhr. Und selbst wenn der Boden oberflächlich getrocknet ist, können zarte Sämlinge ersticken.
Rhododendren sind beliebte, aber anspruchsvolle Gewächse für den Hausgarten. Je nach Sorte erblühen sie im Frühling oder Sommer. Foto: Andrea Warnecke Züchtungen des Rhododendron wachsen auch in schweren Böden Rhododendren sind eigentlich immer grün und blühen kräftig. Das allerdings nur, wenn sie mit der richtigen Erde versorgt sind und an einem günstigen Platz stehen.
So sehen typische Birnenbäume nicht aus: Spalierobst lässt sich in vielen verschiedenen Wuchsformen erziehen. Foto: Isabelle van Groeningen Spalierobst in den Garten setzen Wer eigenes Obst ernten will, braucht dafür keinen großen Obstgarten. Spalierobst benötigt nur wenig Platz und kann dazu noch sehr dekorativ wirken. Der Herbst ist die ideale Zeit zum Anpflanzen.
Neuer Star der heimischen Küche: Das Stielmus, auch Kinsterfinken oder Rübstiel genannt, ist ein regionaltypisches Gemüse aus Westfalen. Foto: Bernd Thissen Stielmus schon im Winter im Gewächshaus säen Westfalen kennen das Rübenkraut, dessen Name vielen Deutschen nichts sagt: Stielmus. Die Pflanze sollte schon während des Winters gesät werden und gut mit Nährstoffen versorgt werden. Außerdem muss die sogenannte Fruchtfolge beachtet werden.