Elfenblume und Tränendes Herz fühlen sich im Schatten wohl

11.04.2016
Obwohl sie das Dunkle lieben, schauen sie ganz und gar nicht finster drein: Pflanzen wie das Tränende Herz und Elfenblumen mögen es schattig. Doch nicht nur für diese schönen Gewächse sollten Hobbygärtner ein sonnenleeres Plätzchen aussuchen.
Entwickelt sich im Schatten ganz prächtig: das Tränende Herz. Foto: Hauke-Christian Dittrich
Entwickelt sich im Schatten ganz prächtig: das Tränende Herz. Foto: Hauke-Christian Dittrich

Bad Honnef (dpa/tmn) - Auch im tiefsten Schatten entwickeln sich manche Pflanzen prächtig. Etwa das Tränende Herz (Dicentra) und die Elfenblumen (Epimedium) fühlen sich dort wohl, erklärt Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) in Bad Honnef bei Bonn.

Das gilt auch für Prachtspiere (Astilbe),Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum),Sterndolde (Astrantia),Funkien (Hosta) oder Herbst-Anemonen (Anemone hupehensis).

Ebenfalls empfehlen die Profis Hobbygärtnern die Krötenlilie (Tricyrtis hirta),die Silberkerze (Cimicifuga-Arten) und das Schaublatt (Rodgersia-Arten) für Ecken im Garten, die die Sonne selten erreicht.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
In einem stark durchnässten Boden gelingt es ihnen schlechter, Wurzeln zu bilden und diese auszubreiten. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert Nach Starkregen und Hochwasser: So gehen Hobbygärtner vor Bei Starkregen und Sturzfluten leidet auch der Gartenboden. Hobbygärtner sollten ihn dann erst mal nicht betreten. Denn in sehr feuchtem Zustand leidet sonst die Luftzufuhr. Und selbst wenn der Boden oberflächlich getrocknet ist, können zarte Sämlinge ersticken.
Rhododendren sind beliebte, aber anspruchsvolle Gewächse für den Hausgarten. Je nach Sorte erblühen sie im Frühling oder Sommer. Foto: Andrea Warnecke Züchtungen des Rhododendron wachsen auch in schweren Böden Rhododendren sind eigentlich immer grün und blühen kräftig. Das allerdings nur, wenn sie mit der richtigen Erde versorgt sind und an einem günstigen Platz stehen.
So sehen typische Birnenbäume nicht aus: Spalierobst lässt sich in vielen verschiedenen Wuchsformen erziehen. Foto: Isabelle van Groeningen Spalierobst in den Garten setzen Wer eigenes Obst ernten will, braucht dafür keinen großen Obstgarten. Spalierobst benötigt nur wenig Platz und kann dazu noch sehr dekorativ wirken. Der Herbst ist die ideale Zeit zum Anpflanzen.
Neuer Star der heimischen Küche: Das Stielmus, auch Kinsterfinken oder Rübstiel genannt, ist ein regionaltypisches Gemüse aus Westfalen. Foto: Bernd Thissen Stielmus schon im Winter im Gewächshaus säen Westfalen kennen das Rübenkraut, dessen Name vielen Deutschen nichts sagt: Stielmus. Die Pflanze sollte schon während des Winters gesät werden und gut mit Nährstoffen versorgt werden. Außerdem muss die sogenannte Fruchtfolge beachtet werden.