Bei Rauchmeldern auf Energiequelle achten

02.07.2020
Alte Rauchmelder geben mitunter Geräusche von sich. Wie man die vor der Entsorgung abstellen kann.
Wer einen alten Rauchmelder entsorgt, sollte besser vorher die Batterien entfernen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Wer einen alten Rauchmelder entsorgt, sollte besser vorher die Batterien entfernen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Rostock (dpa/tmn) - Rauchmelder können unter Umständen Leben retten, aber auch Nerven kosten. Denn mitunter machen sie auch noch nach einer fachgerechten Entsorgung im Sondermüll störende Geräusche.

Das liegt daran, dass viele Rauchwarnmelder mit Energiequellen betrieben werden, die nicht auswechselbar sind. Landen die Geräte im Sondermüll, können durch Staub, Dampf, Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit schrille Fehlalarmtöne ausgelöst werden, warnt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Die Experten empfehlen daher bei der Anschaffung eines Rauchmelders darauf zu achten, dass die Geräte mit auswechselbaren Batterien ausgestattet sind. Denn ohne Energie können auch keine störenden Geräusche mehr verursacht werden - vorausgesetzt, die Batterien wurden vor der Entsorgung entfernt. Außerdem sollten Käufer auf das Qualitätssiegel «Q» achten.

© dpa-infocom, dpa:200702-99-652370/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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