Bambus dreht bei Durst Blätter ein

13.04.2016
Wasser, Wasser, Wasser: Das scheint die Bambuspflanze regelmäßig zu rufen. Erstes Erkennungsmerkmal für eine zu trockene Pflanze ist das Eindrehen der Blätter.
Die Bambuspflanze braucht ständig Flüssigkeit und dreht bei Wassermangel die Blätter ein. Foto: Jens Schierenbeck
Die Bambuspflanze braucht ständig Flüssigkeit und dreht bei Wassermangel die Blätter ein. Foto: Jens Schierenbeck

Bonn (dpa/tmn) - Wie Zigarettenpapier dreht der Bambus bei Wassermangel seine Blätter ein. Er reduziert so die Verdunstungsfläche. Der Bambus gehört zu den Topfpflanzen im Garten, die besonders auf eine kontinuierliche Wasserversorgung angewiesen sind.

Auch andere immergrüne Pflanzen wie Buchsbaum, Kirschlorbeer, Rhododendron, Stechpalme und die Nadelgehölze im Topf brauchen im Winter und zeitigen Frühjahr Gießwasser vom Hobbygärtner, wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erklärt. Denn über ihr Grün verdunsten sie auch an kälteren Tagen Wasser, vor allem bei Sonnenschein oder starkem Wind. Besonders gefährdet sind Pflanzen, die unter einem Dachvorsprung stehen und kein Regenwasser abbekommen. Anzeichen für Wassermangel sind bei den meisten Pflanzen welke Blätter.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
In einem stark durchnässten Boden gelingt es ihnen schlechter, Wurzeln zu bilden und diese auszubreiten. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert Nach Starkregen und Hochwasser: So gehen Hobbygärtner vor Bei Starkregen und Sturzfluten leidet auch der Gartenboden. Hobbygärtner sollten ihn dann erst mal nicht betreten. Denn in sehr feuchtem Zustand leidet sonst die Luftzufuhr. Und selbst wenn der Boden oberflächlich getrocknet ist, können zarte Sämlinge ersticken.
So sehen typische Birnenbäume nicht aus: Spalierobst lässt sich in vielen verschiedenen Wuchsformen erziehen. Foto: Isabelle van Groeningen Spalierobst in den Garten setzen Wer eigenes Obst ernten will, braucht dafür keinen großen Obstgarten. Spalierobst benötigt nur wenig Platz und kann dazu noch sehr dekorativ wirken. Der Herbst ist die ideale Zeit zum Anpflanzen.
Rhododendren sind beliebte, aber anspruchsvolle Gewächse für den Hausgarten. Je nach Sorte erblühen sie im Frühling oder Sommer. Foto: Andrea Warnecke Züchtungen des Rhododendron wachsen auch in schweren Böden Rhododendren sind eigentlich immer grün und blühen kräftig. Das allerdings nur, wenn sie mit der richtigen Erde versorgt sind und an einem günstigen Platz stehen.
Ein Platz in der Sonne, und das selbst, wenn es im Freien nicht ganz so warm ist: In Wintergarten fühlt man sich dank der großen Glasfronten ein wenig wie mitten im Garten. Foto: VFF/Schüco International Der Lieblingsplatz unter Glas: Die Planung des Wintergartens Diesen Wohnraum mögen viele besonders gerne: der Wintergarten am Haus. Hier kann man das Gefühl haben, mitten im Garten zu sitzen, und doch ist es an kalten Tagen mollig warm - zumindest wenn die Dämmung stimmt und es eine Heizung gibt.