Als Allergiker einen Staubsauger mit HEPA-Filter nutzen

31.03.2016
Bei Allergikern kann Staub starke Reaktionen auslösen. Daher sollten sie ihre Wohnung weitgehend staubfrei halten. Jedoch sollte dabei auch der richtige Staubsauger zum Einsatz kommen.
Hat ein Staubsauger keinen HEPA-Filter, landen viele Partikel wieder im Raum. Für Allergiker ist ein solcher Filter daher unverzichtbar. Foto: Tobias Hase
Hat ein Staubsauger keinen HEPA-Filter, landen viele Partikel wieder im Raum. Für Allergiker ist ein solcher Filter daher unverzichtbar. Foto: Tobias Hase

Bonn (dpa/tmn) - Allergiker sollten im Haushalt einen Staubsauger mit sogenanntem HEPA-Filter nutzen. HEPA ist die Abkürzung für High Efficiency Particulate Air. Der Schwebstofffilter hält besonders viele Partikel zurück statt sie mit der Abluft wieder in den Raum zu pusten.

Bei Staubsaugern der Klasse 11 sind es 95 Prozent der Partikel, die Klasse 13 schafft eine Leistung von 99,95 Prozent, erklärt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe in Bonn. Beim Saugen wird damit die durchschnittliche Staubkonzentration von 0,05 Milligramm Partikel pro Kubikmeter Luft nicht erhöht.

Eine Alternative ist ein Staubsauger mit Wasserfilter. Dabei wird die angesaugte Luft in ein Wasserbad geleitet und vom Staub weitgehend gereinigt. Ein Vorteil dieser Methode: Statt den staubenden Beutel leeren zu müssen, können Allergiker nur das Schmutzwasser entsorgen und sind auch dann nicht der hohen Staubkonzentration ausgesetzt.


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