Zeichen für Sucht: Internet wichtiger als Freunde

26.05.2016
Stets online sein, deutlich länger auch in der Freizeit vor dem Rechner hocken als soziale Kontakte zu pflegen - das alles können Zeichen für eine Computersucht sein. Wer Anzeichen bei sich oder Bekannten bemerkt, sollte sich von Fachleuten beraten lassen.
Nimmt die Zeit am Computer unkontrollierbare Ausmaße an, sollten Betroffene Kontakt zu einer Suchtberatungsstelle aufnehmen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Nimmt die Zeit am Computer unkontrollierbare Ausmaße an, sollten Betroffene Kontakt zu einer Suchtberatungsstelle aufnehmen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Berlin (dpa/tmn) - Nimmt das Surfen im Internet so viel Zeit ein, dass Freundschaften und Beruf darunter leiden, deutet das auf eine Sucht hin. Ein Warnsignal ist außerdem, wenn Betroffene einen unkontrollierbaren Drang danach entwickelen, sobald sie einmal nicht online sein können.

Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hin. Bei derartigen Anzeichen sollten Betroffene so früh wie möglich Hilfe wahrnehmen, zum Beispiel bei der örtlichen Suchtberatungsstelle oder Fachambulanzen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Große Freiheit - oder noch mehr Druck? Viele Berufstätige träumen von der Arbeit zu Hause. In der Praxis hat das Homeoffice aber so seine Tücken. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Überlebenstipps für das Homeoffice Beruf und Familie verbinden. Die Zeit besser einteilen können. Oder einfach nur ungestört arbeiten. Das sind drei mögliche Gründe dafür, im Homeoffice zu arbeiten. Doch wie gelingt das Arbeiten von zu Hause am besten?
Neue Masterstudiengänge bieten in diesem Jahr etwa die Universitäten in Bonn, Bochum und Augsburg. Foto: Alaa Badarneh Neue Studienangebote an Universitäten und Fernhochschulen Zum kommenden Sommer- und Wintersemester bieten die Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland einige neue Studiengänge an. Studieninteressierte haben die Möglichkeit, sich noch auf freie Plätze zu bewerben.
Nach der Arbeit noch mit Freunden treffen, joggen gehen oder auf dem Balkon sitzen: Nach der Umstellung der Uhren ist es abends länger hell. Das kann man sich zunutze machen. Foto: Christin Klose Eine Stunde länger hell: Das Beste aus der Sommerzeit machen Wer an die Sommerzeit denkt, denkt in erster Linie an die geklaute Stunde Schlaf. Ist die Zeitumstellung aber einmal überwunden, hat die Verschiebung auch Vorteile - jedenfalls in sozialer Hinsicht.
Wer oft traurig ist und sich zu nichts mehr motivieren kann, hat möglicherweise ein psychisches Problem. Betroffene können die psychotherapeutische Sprechstunde nutzen. Foto: Christin Klose Die Psyche immer im Blick haben Körperliche Zipperlein fallen einem schnell auf. Ein bisschen Kopf oder Bauch - und wer hat heute eigentlich nicht Rücken? Die psychische Gesundheit dagegen gerät oft aus dem Fokus. Dabei braucht auch die Seele Aufmerksamkeit, sagt die Therapeutin Lena Kuhlmann.