Wortloses Spiel ist für die Entwicklung von Babys wichtig

29.11.2018
Spielen fördert die Entwicklung: Eltern sollten daher mit ihren Kindern schon im Babyalter erste Spielformen ausprobieren. Diese können auch nonverbal sein. Ein paar Vorschläge.
Erste Spiele: Wenn das Baby lächelt, können die Eltern zurücklächeln. Foto: Patrick Pleul
Erste Spiele: Wenn das Baby lächelt, können die Eltern zurücklächeln. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa/tmn) - Dass Kinder spielen, ist ein wichtiger Baustein ihrer Entwicklung. Sie lernen dabei, sie experimentieren und loten Grenzen und Risiken aus. Eltern können schon Babys zum spielerischen Lernen anregen.

Es beginnt damit, das nonverbale Verhalten des Säuglings in den ersten Lebensmonaten zu beobachten und darauf zu reagieren - wenn ein Baby zum Beispiel die Eltern anlächelt, lächeln diese zurück. Auch Verstecken spielen gehört zu diesen ersten Spielen, erläutert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Auch wenn das Spiel von Kindern für Erwachsene nicht immer gleich Sinn ergibt: Gerade unstrukturiertes Spielen, das keinem Schema oder System folgt, ist wichtig. Es kann Kinder zusammenbringen und ihnen die Chance geben, Freundschaften zu knüpfen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Kinder reden oft dazwischen, wenn Mama oder Papa sich unterhalten. Sie können ihren Kindern jedoch erklären, wann für sie Sendepause ist. Foto: Marcel Kusch «Du hast Sendepause»: Kinder vom dazwischenreden abhalten «Mama!», «Ja, aber...»: Eltern kennen diese Rufe nur zu gut, wenn sie sich gerade mit jemanden unterhalten. Eine klare Ansage hilft.
Ein Lob ist für ein Kind sehr wichtig. Solche liebevollen Zustimmungen kann man jedoch auch über lächeln und anfassen vermitteln. Foto: Frank Leonhardt Eltern können auch ohne Worte loben Wertschätzung und Anerkennung sind enorm wichtig, gerade auch für Kinder. Liebevolle Bestätigung tut dem Nachwuchs sehr gut. Und dabei müssen Eltern nicht immer verbal kommunizieren.
Sie Eltern angespannt, überträgt sich das meist auf die Kinder. Foto: Julian Stratenschulte Das spüren die Kinder: Angst der Eltern überträgt sich Nicht nur Eltern achten auf ihre Kinder. Auch der Nachwuchs schaut genau hin, wie Vater und Mutter so drauf sind. Das kann positive oder aber auch negative Auswirkungen haben.
Eine harte Erziehung führt bei Kindern oft zu schlechten Leistungen in der Schule. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie der Universität Pittsburgh. Foto: Felix Kästle Harte Erziehung führt oft zu Schulversagen Eine harte Hand hat noch keinem geschadet: In so manchem Kopf sitzt dieser Erziehungsgedanke noch immer. Den Lebenserfolg eines Kindes kann ein extrem strenges Elternhaus durchaus schmälern, bestätigt eine Studie.