Wenn Kinder mit Laufrad und Co losdüsen

05.06.2019
Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Mit dem Rad, dem Roller oder dem Laufrad sind schon die Kleinsten mit Begeisterung unterwegs. Was müssen Eltern dabei beachten?
Kleine Radfahrerin unterwegs. Foto: Uwe Anspach/Illustration
Kleine Radfahrerin unterwegs. Foto: Uwe Anspach/Illustration

Baierbrunn (dpa/tmn) - Mit Rutscher, Fahrrad und Roller können Eltern schon früh die Bewegung von Kindern fördern. Dabei lässt sich der natürliche Mobilitäts-Trieb ausnutzen.

Denn die meisten Kinder entwickeln ein Interesse für Fahrzeuge, sobald sie laufen können, erklärt die Zeitschrift «Baby und Familie» (Ausgabe 6/2019).

Um Gleichgewichtssinn, Koordination und Motorik zu schulen, könne man schon beim Rutscher anfangen. Bereits zehn Monate alte Babys haben Freude daran, sich mit den Füßen abzuschubsen. Das trainiert gleichzeitig die Beinmuskulatur.

Beim Laufrad müssen die Bewegungen dann schon feiner aufeinander abgestimmt werden. Wechseln die Kinder aufs Fahrrad, sind sie noch mal deutlich schneller unterwegs. Damit können sie aber auch schnell brenzlige Momente herbeiführen.

Auf ausgewählten Gehwegen

Eltern sollten daher nur auf ausgewählten Gehwegen mit den Kleinen üben. Dabei bleiben sie immer so nah bei ihnen, dass sie jederzeit eingreifen können. Denn Verkehrssituationen richtig einschätzen können die meisten frühestens mit zehn Jahren, klärt Sabine Huck vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC)auf.

Damit der Nachwuchs trotzdem sicher auf den Straßen unterwegs ist, empfiehlt die Roller-Projektleiterin spielerisches Üben. So lasse sich aus leeren Plastikflaschen ein Parkour aufbauen, in dem Kinder Slalom fahren können. Ein Gefühl für Geschwindigkeit und Bremsweg lässt sich mit zwei Seilen entwickeln. Sie werden auf den Boden gelegt. Beim ersten Seil beginnen die Kinder zu bremsen und versuchen spätestens auf Höhe des zweiten zum Stehen zu kommen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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