Wenn das Kind oft über Kopfschmerzen klagt

13.12.2018
Auch Kinder leiden häufig an Kopfweh. Die Ursachen sind vielseitig. So kann etwa ein ungesunder Lebensstil der Auslöser sein. Dauern die Schmerzen länger an, sollten Eltern mit ihrem Kind zum Arzt gehen.
Wenn Kinder an Kopfschmerzen leiden, kann das auch am Stress in der Schule liegen. Foto: Patrick Pleul
Wenn Kinder an Kopfschmerzen leiden, kann das auch am Stress in der Schule liegen. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa/tmn) - Kopfschmerzen kommen auch bei Kindern als eigenständiges Krankheitsbild vor. Klagt ein Kind häufig über Kopfweh, sollten Eltern mit ihm gemeinsam schauen, ob es bestimmte Auslöser gibt.

Infrage kommen ganz unterschiedliche Ursachen: Stress in der Schule etwa wegen schlechter Noten oder Problemen mit Lehrern oder Mitschülern, Ängste, zu viel Zeit vor Bildschirmen, zu wenig frische Luft, zu wenig Schlaf oder auch bestimmte Lebensmittel. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf dem Portal kindergesundheit-info.de hin.

Kommen die Kopfschmerzen über drei Monate immer wieder, sei ein Besuch beim Kinderarzt ratsam. Das gilt auch bei akut auftretenden Kopfschmerzen, wenn sie länger als drei Tage anhalten oder immer stärker werden, wenn ihnen ein Sturz oder Schlag auf den Kopf vorausging, bei sehr plötzlich einsetzenden Kopfschmerzen oder bei Verdacht auf Migräne.

Kopfschmerzen bei Kindern


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Jeder hat mal Kopfweh. Kehren die Schmerzen aber immer wieder zurück, steckt vielleicht ein primärer Kopfschmerz dahinter: Migräne oder Spannungskopfschmerz. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Was bei Migräne und Spannungskopfschmerz hilft Migräne oder Clusterkopfschmerzen - wer davon betroffen ist, weiß: Dagegen ist Kopfweh nichts. Immerhin helfen oft Medikamente. Vor allem müssen Betroffene lernen, wie sie mit ihren Schmerzen zurechtkommen. Experten geben Tipps.
Die «Aktion Mütze» will Kopfschmerztabletten aus den Schule verbannen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa Kopfschmerztabletten wie Pausenbrot - Alternativen gefragt Tabletten gegen Kopfweh gehören für viele Jugendliche zum Alltag. Die «Aktion Mütze» will das ändern und geht direkt in die Schulen. Ihr Ansatz: Wissen hilft gegen Schmerzen.
Handeln Eltern mit ihren Kindern eine maximale Zeit für die Nutzung von Smartphones und Co. aus, so müssen sie die Bildschirmzeit ihrer Kinder in der Schule dabei nicht mit einrechnen. Foto: SCHAU HIN! Tablets in der Schule: Bildschirmzeit im Blick behalten Kinder nutzen nicht nur in ihrer Freizeit Smartphones und Co - auch in der Schule kommen digitale Medien zum Einsatz. Müssen Eltern das bedenken, wenn sie mit ihren Kindern über Bildschirmzeit verhandeln?
Wer Kopfschmerzen hat, nimmt dagegen häufig Tabletten. Genau davon raten Experten aber ab - schlimmstenfalls können Betroffene irgendwann gar nicht mehr ohne die Pillen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Ibuprofen und Co: So vermeidet man eine Kopfschmerz-Karriere 1,3 Millionen junge Erwachsene haben regelmäßig Kopfschmerzen, zeigt eine aktuelle Barmer-Studie. Demnach behandeln zu viele ihr Leiden mit Schmerzmitteln. Die sollten aber nur Feuerlöscher sein, mahnen Experten. Am besten lässt man den Brand gar nicht erst entstehen.