Wenn das erste Lächeln auf sich warten lässt

08.12.2020
In den ersten Monaten beobachten Eltern ganz genau jede kleine Entwicklung ihres Nachwuchses. Das erste Lächeln ist dabei einer der Höhepunkte. Wann sollte das Baby spätestens damit anfangen?
Ein Lächeln ihres Babys ist für Eltern das größte Geschenk. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Ein Lächeln ihres Babys ist für Eltern das größte Geschenk. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Köln (dpa/tmn) – Wenn sie ihr Baby das erste Mal anlächelt, wird es Eltern warm ums Herz. Das machen die Kleinen meist im Alter von zwei bis drei Monaten – sie reagieren bewusst, wenn sie von Mama oder Papa angelächelt werden. Ihr Lächeln erfasst dann das ganze Gesicht. Mit vier Monaten können die Kleinen oft auch schon spontan andere Menschen anlächeln.

Manche Babys fangen eher mit alldem an, andere später. Wenn sich das Kind viel Zeit lässt und Eltern sich Sorgen machen, sollten sie diese Bedenken bei der Kinderärztin oder dem Kinderarzt ansprechen.

Zum Beispiel, wenn das Kind nach drei Monaten noch nicht durch Geräusche oder Gesichtsausdrücke mit seinem Gegenüber kommuniziert, erläutert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Oder es plötzlich wieder aufhört, zu lächeln.

Die Ursachen können vielfältig sein. Vielleicht hat der Nachwuchs schlicht ein ruhigeres Temperament? Es können aber auch ernstere Gründe dahinterstecken, zum Beispiel Seh- oder Hörprobleme. (www.kinderaerzte-im-netz.de)

© dpa-infocom, dpa:201208-99-614713/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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