Welcher Schwimm-Stil sich für wen eignet

07.08.2019
Schwimmen ist gesund. Es stärkt Arme, Beine und Rücken, ohne die Gelenke zu belasten. Jedoch ist es wichtig, den richtigen Stil für sich zu finden. Was Sie daher über die Schwimmarten wissen sollten.
Schwimmen schont die Gelenke, Sehnen und Bänder. Aber nicht jeder Schwimmstil ist für jeden gleichermaßen gut. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn
Schwimmen schont die Gelenke, Sehnen und Bänder. Aber nicht jeder Schwimmstil ist für jeden gleichermaßen gut. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Schwimmen schont die Gelenke, Sehnen und Bänder. Das Wasser gibt Auftrieb und erhöht gleichzeitig den Widerstand, der hier 14-mal so hoch wie an Land ist.

Der Sport ist perfekt für Menschen, die ihr Herz-Kreis-Laufsystem sowie ihre Lungen trainieren wollen. Das schreibt die Zeitschrift der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände «Neue Apotheken Illustrierte extra» (Ausgabe 4/19).

Auch für Menschen mit Rückenbeschwerden sowie Übergewichtige ist dieser Sport gut geeignet. Allerdings kommt es dann auf die richtige Haltung an. Denn nicht jeder Schwimmstil ist für jeden gleichermaßen angenehm. Kraulen sowie Rückenschwimmen entlasten Knie und Hüfte sowie die Nackenpartie, während das Brustschwimmen mit Beinschere den Körper eher belastet. Wird der Nacken dabei beispielsweise überstreckt, strapaziert dies den Rücken und die Halsmuskulatur.

Der Sport eignet sich auch für Diabetiker. Denn beim Schwimmen gibt es in der Regel keine unerwarteten Belastungsspitzen - somit besteht keine Gefahr, dass Patienten in den Unter- oder Über-Zucker gelangen. Für Diabetiker mit Gefühllosigkeit im Fuß ist Schwimmen ideal, denn es gibt kein Verletzungsrisiko am Fuß - im Gegensatz zu Sportarten wie Fußball oder Joggen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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