Warzen bei Kindern verschwinden oft von selbst

25.02.2020
Zur Hexe oder zum Monster im Kinderbuch gehören sie dazu: Knubbelige Warzen. An Kinderfüßen und -händen können sie dagegen stören. Und nur selten bekommt man sie schnell wieder weg.
Spezielle Pflaster sind eine von mehreren Möglichkeiten, Warzen zu bekämpfen. Foto: picture alliance / dpa
Spezielle Pflaster sind eine von mehreren Möglichkeiten, Warzen zu bekämpfen. Foto: picture alliance / dpa

Hamburg (dpa/tmn) - Meist auf dem Handrücken und an den Fingern tummeln sich die sogenannten gewöhnlichen Warzen. Sie schmerzen in der Regel nicht - anders als Dorn- oder Plantarwarzen, die am Fuß beim Auftreten unangenehm sein können.

Warzen verschwinden oft von selbst wieder. Allerdings kann das Monate oder Jahre dauern, erklärt die Zeitschrift «Kinder!» (Ausgabe März 2020).

Ob und was man unternimmt, hängt davon ab, inwieweit die Wucherung das Kind stört. Dann können apotheken- oder verschreibungspflichtige Lösungen oder Pflaster helfen - der Erfolg ist aber meist eher schleppend. Auch eine Behandlung mit Schöllkraut oder Thuja-Tinktur lohnt sich. Schließlich kann ein Hautarzt die Warze auch lasern, mit flüssigem Stickstoff vereisen oder mit einem scharfen Löffel entfernen. Letzteres kann aber Narben hinterlassen und schmerzhaft für das Kind sein.

Damit die Humanen Papillomviren (HPV),die Warzen verursachen, erst gar nicht zum Zuge kommen, ist ein stabiles Immunsystem wichtig. Bewegung an der frischen Luft und vitaminreiche Ernährung stärken die Abwehr. Vorsicht in Schwimmbädern und Turnhallen: Hier breiten sich die Erreger gerne aus. Dort also nicht barfuß laufen, Hände und Füße desinfizieren und nur das eigene Handtuch benutzen. Hat das Kind rissige Haut, sollte regelmäßig eingecremt werden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Babys sollten nicht mit Speiseöl eingerieben werden, denn das Öl kann die Haut austrocknen. Auch der Eigenschutz der Haut geht möglicherweise verloren. Foto: dpa-infocom Pflege, Ernährung und Rituale - Tipps rund ums Baby Viele Eltern wollen eine natürliche Hautpflege für ihr Baby und greifen deshalb zu Speiseöl. Doch schützt es wirklich vor dem Austrocknen der Haut? Und wie gewöhnt man seinem Kind den Schnuller ab? Wissenswertes rund um die Kleinen im Überblick:
Gesund oder rot? Bei einer Windeldermatitis sollten sich Eltern in der Apotheke oder beim Arzt beraten lassen - und nicht nur auf Hausmittel setzen. Foto: dpa-tmn Was hilft gegen den wunden Babypo? Eine volle Babywindel sollten Eltern zügig wechseln, auch nachts. Ansonsten steigt die Gefahr einer Windeldermatitis. Dagegen helfen dann am besten spezielle Salben - statt Olivenöl.
Gemütlich wie ein Bett und außerdem noch hautberuhigend: ein Schafwollebad in Schenna in Südtirol. Foto: Alex Filz/TIS/dpa-tmn Wellness-Urlaub mit Naturheilmitteln Ein wohltuendes Bad im Heu oder in Schafswolle? Viele Wellness-Orte arbeiten mit Heilmitteln, die schon vor Jahrhunderten genutzt wurden. Das ist manchmal kurios - aber immer entspannend.
Am besten ohne alles: Hautcremes für Kinder mit Neurodermitis sollte möglichst keine Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten. Foto: Florian Schuh Hilfe für Kinder mit Neurodermitis Ein Kind mit Neurodermitis kämpft gleich an mehreren Fronten. Zum quälenden Juckreiz kommt die Reaktion von anderen auf die rote und schuppige Haut. Eltern können im Alltag auf manches achten. Ein Patentrezept gibt es allerdings nicht.