Warum Eltern über Mediennutzung reden sollten

26.08.2020
Die Ferien sind fast überall vorbei, die Schule geht wieder los: Eine gute Gelegenheit für Familien, um die Regeln für Mediennutzung neu festzulegen. Verbote sind dabei nicht die beste Strategie.
Wie viel Bildschirmzeit gibt es für alle? Darüber müssen Familien immer wieder neu verhandeln. Foto: SCHAU HIN!/dpa-tmn
Wie viel Bildschirmzeit gibt es für alle? Darüber müssen Familien immer wieder neu verhandeln. Foto: SCHAU HIN!/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Ob für Homeschooling oder Freizeit: Durch die Corona-Pandemie haben viele Familien mehr Zeit vor Bildschirmen verbracht. Den Beginn des neuen Schuljahrs sollten Eltern deshalb nutzen, um die Bildschirmzeit zu besprechen und neue Regelungen zu finden. Darauf weist die Initiative «Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht» hin.

Dabei funktionieren strikte Verbote schlechter als zeitliche Orientierungen, erklärt Mediencoach Kristin Langer. «Eltern sind dabei Vorbilder und können vorleben, wie sie selbst ihre Routinen verändern.» Eltern sollten außerdem erklären, warum sich Vereinbarungen für Geschwister unterscheiden und warum Medienpausen wichtig sind.

Ob neue Schule oder alte: Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt für Eltern, um mit ihren Kindern noch einmal die Regeln für Telefone in der Schule zu besprechen. Während des Unterrichts sollte das Smartphone auf keinen Fall genutzt werden, um private Dinge zu erledigen. In den meisten Schulen gibt es außerdem weiterführende Regelungen zur Smartphone-Nutzung, die Eltern mit ihren Kindern besprechen müssen.

© dpa-infocom, dpa:200826-99-314397/2

Tipps für Eltern


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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