Warum Eltern mit Kindern über Liebes-Idole sprechen sollten

11.01.2019
Viele Promis inszenieren ihr Beziehungsleben in Fernsehshows oder auf Plattformen wie Facebook und Instagram. Kinder und Jugendliche nehmen sich die Medien-Stars daher schnell zum Vorbild. Das kann fatale Folgen haben.
Im Fernsehen und über soziale Medien können Jugendliche mitverfolgen, was sich in den Beziehungen der Promis abspielt. Nicht immer sind die Protagonisten ein gutes Vorbild. Foto: Julian Stratenschulte
Im Fernsehen und über soziale Medien können Jugendliche mitverfolgen, was sich in den Beziehungen der Promis abspielt. Nicht immer sind die Protagonisten ein gutes Vorbild. Foto: Julian Stratenschulte

München (dpa/tmn) - Manche Kinder finden es romantisch, andere halten sich angeekelt die Augen zu: Wenn es sich in Filmen oder Sendungen ums Küssen dreht, reagieren 7- bis 13-Jährige höchst unterschiedlich.

Spätestens in der Pubertät orientieren sich Kinder bei den Themen Liebe und Beziehung an Vorbildern, die sie im Fernsehen, auf YouTube oder Instagram finden. Nicht immer stoßen sie dabei auf gute Beispiele in Sachen Liebe, sagen die Pädagogen des Vereins Programmberatung für Eltern, die auf der Website Flimmo.de Fernsehtipps für Eltern und Kinder geben.

In Kuppelshows oder Scripted-Reality-Serien stehen inszenierte Gefühlsausbrüche, Streit und Intrigen im Vordergrund, so die Experten. Sie raten Eltern, sich die Medienidole ihrer Kinder anzuschauen und mit ihnen über Rollen und Vorbilder zu sprechen. Bei Konflikten helfen auch Experten auf www.nummergegenkummer.de.

Webeite "Nummer gegen Kummer"


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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