Warmes Fußbad mit kaltem abschließen

07.12.2018
Fußbäder können dem Körper helfen, sich im Winter auf veränderte Temperaturen einzustellen. Am besten gelingt dies, wenn man die Anwendung mit einer kurzen Abkühlung beendet.
Ein Fußbad wärmt kalte Füße gut durch und fördert zudem die Durchblutung. Foto: Magdalena Rodziewicz/dpa-tmn
Ein Fußbad wärmt kalte Füße gut durch und fördert zudem die Durchblutung. Foto: Magdalena Rodziewicz/dpa-tmn

Königstein (dpa/tmn) - Heiß oder kalt: Wer seinen Körper thermischen Reizen aussetzt, macht ihn widerstandsfähiger. Um sich langsam daran zu gewöhnen, eigenen sich ansteigende oder warme Fußbäder, heißt es in der Zeitschrift «Naturarzt» (Ausgabe Dezember 2018).

Sie tun nicht nur gut, sondern fördern auch die Durchblutung. Wer den Effekt verstärken will, taucht die Füße anschließend kurz in kaltes Wasser. Die Zeitschrift rät zu zehn Minuten im warmen Wasser und bis zu 20 Sekunden im kalten.

Wer das regelmäßig macht und schon entsprechend trainiert ist, kann es auch mit klassischen Kneipp-Anwendungen versuchen. Die Zeitschrift schlägt zum Beispiel Wassertreten oder kalte Unterschenkelgüsse vor.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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