Vorbote für Schlaganfall: Bei Sprachstörung Arzt rufen

12.05.2016
Oft sind die ersten Symptome unauffällig. Trotzdem ist es wichtig bei einem Schlaganfall schnell zu handeln. Was man bei den ersten Anzeichen tun kann:
Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Foto: Marcel Kusch
Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Foto: Marcel Kusch

Berlin (dpa/tmn) - Ist kurzzeitig eine Gesichtshälfte oder ein Arm oder Bein gelähmt, sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden. Das gleiche gilt für eine vorübergehende Sehstörung - wenn etwa ein Auge kurzzeitig erblindet - oder eine Sprachstörung vorliegt.

Denn das können Anzeichen für eine sogenannte transitorische ischämische Attacke (TIA) sein. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft hin. Solch eine TIA kann ein möglicher Vorbote für einen großen Schlaganfall sein. Das Risiko dafür ist in den ersten Tagen nach einer TIA besonders hoch. Wird aber sofort nach den Ursachen für die TIA gesucht und der Betroffene entsprechend behandelt, kann das Risiko für einen großen Schlaganfall gesenkt werden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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